1. (Er wird) aus einer Quelle (gespeist), von der die Diener Aḷḷāhs trinken und die sie reichlich hervorströmen lassen (wann und wohin immer sie es wollen).
  2. Es sind jene, die ihre Gelübde (die sie sich selbst auferlegt haben) erfüllen und einen Tag (der Wiederauferstehung) fürchten, dessen Unheil sich weithin ausbreiten wird.
  3. Sie geben Speise, auch wenn sie ihnen noch so lieb ist (oder sie diese noch so sehr benötigen), dem Bedürftigen, der Waise und dem Gefangenen
  4. (und sie sagen bei sich, in ihren Herzen:) „Wir geben euch um Aḷḷāhs willen zu essen und wollen weder Lohn noch Dank von euch.
  5. Denn wir fürchten von unserem Herrn einen entsetzlichen Tag, der Gesichter fahl werden lässt.“
  6. So wird Aḷḷāh sie vor dem Unheil dieses Tages (durch Seine Gunst) bewahren, (ihren Gesichtern) Glanz und Licht und (ihren Herzen) Freude verleihen
  7. und sie mit einem Garten und seidenen Gewändern (zum Tragen) für all ihre Geduld belohnen,
  8. während sie sich auf geschmückten Betten zurücklehnen und weder (störende) Sonnenhitze noch Eiseskälte verspüren.
  9. Die Schatten [des Gartens] werden tief auf sie herabreichen und seine Früchte leicht mit den Händen (im Stehen, Sitzen und Liegen) zu erreichen sein.
  10. Gefäße aus Silber werden (von Dienern) unter ihnen herumgereicht und Trinkpokale von klarer Farbe (wann immer sie trinken möchten),
  11. Trinkpokale klar wie Glas, aber aus Silber, deren Inhalt genau nach ihrem Wunsch bemessen ist.
  12. Und es wird ihnen ein Becher (Wein) gereicht werden, dem Ingwer beigemischt ist,
  13. aus einer Quelle, die Salsabīl genannt wird.
  14. Und unter ihnen werden ewig junge Knaben umhergehen, wenn du sie siehst, meinst du, (wegen ihrer glänzenden Gesichter) verstreute Perlen zu sehen.
  15. Und wenn du dich dort umsiehst, so siehst du (unbeschreibliches) Wohlleben und ein großes Reich (dem kein anderes gleicht).
  16. Zieren werde sie ein prächtige Gewänder aus feiner Seide: eines aus feiner grüner Seide und eines aus schwerem Brokat[1] und sie werden mit Armreifen aus Silber geschmückt und ihr Herr wird ihnen von einem reinen Getränk (das frei von jeglicher Trübung ist) zu trinken geben.
  17. (Es wird zu ihnen gesagt werden:) „Das ist der Lohn für eure guten Werke und euer Bemühen wurde von Aḷḷāh angenommen.“
  18. Wahrlich, Wir offenbarten dir (Gesandter Aḷḷāhs) den Qur’ān in einzelnen Abschnitten.
  19. So sei geduldig angesichts des (bestimmenden und gesetzgebenden) Befehls deines Herrn und gehorche von [den Menschen] keinem Übeltäter oder Ungläubigen.
  20. Und gedenke des Namens deines Herrn am Morgen (während des Fağr-Gebets) und am Nachmittag (während des Ẓuhr- und ʿAṣr-Gebets).

[1] „ḫuḍrin/istabraqin“ nach der Lesart von Ḥamzah, Kisāʼiyy und Ḫalaf.

„ḫuḍrun/istabraqun“ nach Nāfiʽ und Ḥafṣ: „[…]: eines ist feine grüne Seide und eines ist aus schwerem Brokat“.

„ḫuḍrin/istabraqun“ nach Ibn Kaṯīr und Šuʽbah: „eines aus feiner grüner Seide und eines ist aus schwerem Brokat“.

„ḫuḍrun/istabraqin“ nach ʼAbū ʽAmr, Ibn ʽĀmir, ʼAbū Ǧaʽfar und Yaʽqūb: „[…]: eines ist feine grüne Seide und eines aus schwerem Brokat“.

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