1. Denn er hat nachgedacht (darüber, was er vorbringen sollte, um den Qur’ān zunichte zu machen) und (seine Argumente) abgeschätzt.
  2. Verflucht sei er! Wie er es abgeschätzt hat!
  3. Und abermals sei er verflucht! Wie er es abschätzte!
  4. Dann suchte er neue Argumente,
  5. daraufhin runzelte er die Stirn und blickte finster.
  6. Danach wandte er dem Glauben den Rücken zu und wurde (gegenüber dem Propheten) hochmütig
  7. und sagte: „Das (der Qur’ān) ist nichts als Zauberei, die er (Muḥammad) von einem anderen übernommen hat.
  8. Es handelt sich um nichts anderes, als die Worte eines Menschen.“
  9. Ich werde ihn in Saqar[1] brennen lassen.
  10. Und was lässt dich (Muḥammad) wissen, was Saqar ist?
  11. Es verschont nichts (von demjenigen, der in dieses Feuer gelangt) und lässt auch nicht sterben.
  12. Es versengt die Haut zur Gänze.
  13. Neunzehn Engeln bewachen es.
  14. Als Wächter des Höllenfeuers haben Wir ausschließlich Engel eingesetzt.[2] Ihre Anzahl aber haben Wir nur darum festgelegt, um jene zu prüfen, die nicht glauben und um den Juden und Christen, die bereits zuvor das Buch erhalten haben, Gewissheit zu geben (durch den Qur’ān, der das bestätigt, was sich auch in ihren Schriften findet) und um den Glauben derer, die bereits glauben, zu stärken (wenn sie sehen, dass Juden und Christen die Worte des Qur’ān bestätigen) und damit Juden und Christen und jene, die glauben, nicht zweifeln und auf dass die, in deren Herzen sich Krankheit findet und die Ungläubigen sagen: „Was will Aḷḷāh mit diesem Gleichnis (von neunzehn Engeln)?“ So führt Aḷḷāh in die Irre, wen Er will und Er führt auf den rechten Weg, wen Er will. Keiner kennt die Heerscharen deines Herrn außer Er und es (das Höllenfeuer) ist nichts anderes als eine Ermahnung für die Menschheit.
  15. Aber nein! Es ist nicht so, wie sie behaupten (nämlich, dass sie die Wächter des Höllenfeuers überwältigen könnten)! Beim Mond!
  16. Und bei der Nacht, wenn sie zu Ende geht!
  17. Und beim Morgen, wenn er sein Licht verbreitet!
  18. Es (das Höllenfeuer) ist wahrlich eine der größten Heimsuchungen,
  19. eine Warnung für den Menschen,
  20. für denjenigen unter euch, der (Im Glauben und im Verrichten guter Werke) voranschreiten oder aber (beim Unglauben und dem Begehen von Sünden) verharren will.
  21. Jede Seele wird für das zur Rechenschaft gezogen, was sie begangen hat,
  22. ausgenommen jenen von der rechten Seite (d.h. den Gläubigen).
  23. Sie werden in Gärten wohnen einander fragen
  24. nach den Übeltätern.
  25. (Und sie werden diese fragen:) „Was hat euch nach Saqar gebracht?“
  26. Und sie werden antworten: „Wir haben nicht zu den Betenden gehört
  27. und wir haben den Armen nicht gespeist.
  28. Wir haben uns mit den Schwätzern abgegeben
  29. und den Tag des Gerichts geleugnet,
  30. bis uns der Tod einholte (und es unmöglich für uns wurde, zu bereuen).“

[1] Saqar: ein Abschnitt des Höllenfeuers.

[2] Dies ist eine Anspielung auf die Behauptung Abū Ğahls, er und seine Leute könnten die Wächter des Höllenfeuers überwältigen und aus ihm entkommen. Das Höllenfeuer aber wird von Engeln bewacht, über die der Mensch keinerlei Macht besitzt.

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