1. Dann wird Er stetig (sooft ihr dessen bedürft) Regen für euch herabsenden,
  2. Er wird euch Besitz verleihen und Kinder schenken und euch Gärten geben, von deren Früchten ihr essen werdet und euch Bäche zuteilwerden lassen.
  3. Was ist mit euch, dass ihr Aḷḷāhs Gewalt nicht fürchtet?
  4. Er hat euch doch in aufeinander folgenden Phasen erschaffen.
  5. Seht ihr denn nicht, wie Aḷḷāh sieben übereinander liegende Himmel erschaffen hat
  6. und den Mond in sie setzte als Licht und die Sonne als Leuchte?
  7. Aḷḷāh erschuf euch aus der Erde (indem Er euren Vater Adam aus Lehm erschuf) und daraufhin esst ihr von dem, was Er für euch wachsen lässt.
  8. Dann bringt Er euch (bei eurem Tod) in sie zurück und lässt euch danach wiederauferstehen.
  9. Aḷḷāh breitete sie Erde für euch aus und bereitete sie vor, um darauf zu wohnen
  10. und damit ihr auf breiten Wegen auf ihr dahinziehen möget.«“
  11. Noah sagte: „O Herr, sie gehorchen mir nicht und folgen denen, die durch Vermögen und Kinder nur noch mehr ins Verderben geführt wurden.
  12. Sie trieben in gewaltiger Weise falsches Spiel[1]
  13. und sagten: »Gebt eure Götter nicht auf! Gebt Wadd, Suwāʿ, Yaġūṯ, Yaʿūq und Nasr nicht auf!«
  14. Sie haben (mit ihren Götzen) schon viele in die Irre geführt, darum lass Du (o Herr) diese Ungerechten nur noch mehr in die Irre gehen!“
  15. Wegen ihrer Vergehen wurden sie (durch die Sintflut) ertränkt und sind hernach ins Höllenfeuer eingegangen und es gab für sie außer Aḷḷāh keinerlei Hilfe.
  16. Noah sagte: „O mein Herr, lass auf Erden keinen Einzigen der Ungläubigen zurück,
  17. denn wenn du sie lässt, werden sie Deine Diener in die Irre führen und nur eine Nachkommenschaft von Schamlosen und Ungläubigen hervorbringen.
  18. Mein Herr, vergib mir, meinen Eltern und den Gläubigen, die mein Haus betreten und allen gläubigen Männern und Frauen und mehre den Ungerechten allein ihr Verderben!“

[1] Die führenden Persönlichkeiten hetzten das einfache Volk gegen Noah auf.

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