1. obwohl sie einander sehen werden und der Übeltäter wird wünschen, sich an jenem Tag durch seine eigenen Kinder von der Qual loskaufen zu können
  2. und durch seine Ehefrau und seinen Bruder
  3. und all seine Verwandten, die ihn je beherbergt haben
  4. und durch alle, die auf Erden sind, sodass er selbst (vor der Strafe Aḷḷāhs) errettet werde.
  5. Aber nein, es ist nicht so, wie er es wünscht! Es ist fürwahr ein loderndes Feuer,
  6. das die Kopfhaut abreißt.
  7. Es wird denjenigen rufen, der sich von der Wahrheit abwandte und ihr den Rücken kehrte,
  8. der Vermögen anhäufte und damit geizte (es auf dem Weg Aḷḷāhs auszugeben).
  9. Wahrlich, der Mensch wurde von seiner Natur her mit innerer Ruhelosigkeit und stetem Verlangen erschaffen.
  10. Trifft ihn ein Übel, so ist er ungeduldig,
  11. und widerfährt ihm Gutes, so ist er geizig.
  12. Außer den Betenden,
  13. die ihre Gebete regelmäßig verrichten
  14. und die einen Anteil ihres Vermögens festgelegt haben
  15. für den Bittenden und den, der nicht bittet, aber mittellos ist,
  16. und die an den Tag der Auferstehung glauben
  17. und hinsichtlich der Strafe ihres Herrn (trotz ihrer guten Werke) besorgt sind;
  18. denn wahrlich, vor der Strafe ihres Herrn kann sich keiner (der Verstand besitzt) sicher fühlen;
  19. und die, die ihre Scham hüten,
  20. außer gegenüber ihren Ehefrauen oder den Sklavinnen, die sie besitzen, denn dafür sind sie nicht zu tadeln;
  21. wer darüber hinaus aber etwas begehrt, das sind jene, die die Grenzen Aḷḷāhs übertreten;
  22. und die, die mit dem ihnen Anvertrauten (Gütern oder Geheimnissen oder anderem) redlich umgehen und ihre Abkommen einhalten
  23. und die bei ihren Zeugenaussagen (sowohl Freund als auch Feind gegenüber) stets aufrichtig sind
  24. und die auf ihre Gebete achten,
  25. diese werden sich in Gärten befinden und geehrt werden.
  26. Was ist mit jenen Ungläubigen (deines Volkes, Gesandter Aḷḷāhs), die um dich herumlaufen, um dich eilig der Lüge zu zeihen,
  27. von links und rechts in Gruppen kommend?
  28. Hofft etwa jeder von ihnen, in den Garten der Wonne eingelassen zu werden?
  29. Aber nein, es ist nicht so, wie sie es sich vorstellen! Denn Wir haben sie fürwahr aus etwas erschaffen, das sie kennen[1],

[1] nämlich aus einer widerwärtigen Flüssigkeit und darum sind sie schwach und besitzen keinerlei Macht; warum also verhalten sie sich so hochmütig?

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