1. Ihr, die ihr glaubt, wendet euch in aufrichtiger Reue Aḷḷāh zu; vielleicht wird Aḷḷāh eure Sünden auslöschen und euch in Gärten eingehen lassen, durchzogen von Bächen. An einem Tag, an dem Aḷḷāh Seinen Propheten und die, die mit ihm glaubten, nicht erniedrigen wird. Ihr Licht wird vor ihnen und zu ihrer Rechten erstrahlen. Sie werden sagen: „Unser Herr, lass unser Licht beständig leuchten (bis wir das Paradies erreicht haben) und vergib uns, denn Du hast zu allem die Macht!“
  2. O, Prophet, kämpf gegen die (mit dir im Krieg stehenden) Ungläubigen (mit dem Schwert) und gegen die Heuchler (mit Worten) und sei hart ihnen gegenüber. Das Höllenfeuer wird ihr Aufenthaltsort sein, welch schlimmes Ende!
  3. Für die, die ungläubig sind, hat Aḷḷāh das Beispiel der Frau Noahs und der Frau Lots dargelegt. Die beiden waren die Ehefrauen zweier Unserer rechtschaffenen Diener. Doch jede der beiden verriet ihren Ehemann (indem sie die Ungläubigen ihres jeweiligen Volkes unterstützte und die Menschen vom Weg Aḷḷāhs abhielt) und so nützten ihnen ihre rechtschaffenen Ehemänner nichts vor Aḷḷāh und es hieß: „Geht beide ein ins Höllenfeuer mit den übrigen Übeltätern!“
  4. Und für die, die gläubig sind, hat Aḷḷāh das Beispiel der Frau des Pharaos dargelegt, die sagte: „Herr, errichte mir ein Haus bei Dir im Paradies und errette mich vor dem Pharao und seinen Taten und bewahre mich vor dem Volk der Frevler!“
  5. Auch legt Aḷḷāh das Beispiel Marias, der Tochter des ʿImrān, dar, die ihre Keuschheit bewahrte. So befahl Aḷḷāh Gabriel, in ihren Schoß (von Unserem Geist) einzuhauchen (sodass sie schwanger wurde). Sie glaubte fest an die Worte ihres Herrn und Seine offenbarten Bücher[1] und sie gehörte zu den aufrichtig Ergebenen.

[1] Nach Lesart von Nāfiʿ, Ibn Kaṯīr, Ibn ʿĀmir, Šuʿbah, Ḥamzah und al-Kisā’iyy: „und Sein offenbartes Buch“, (wa kitābihī).

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