1. Und wenn zu ihnen gesagt wird: „Kommt her und der Gesandte Aḷḷāhs bittet für euch um Vergebung!“, dann neigen sie (spöttisch) ihre Köpfe und wenden sich ab. Sie sind zu stolz (die Wahrheit anzunehmen und sich ihr zu unterwerfen).
  2. Was sie betrifft, so ist es einerlei, ob du für sie um Vergebung bittest oder nicht, Aḷḷāh wird ihnen nicht vergeben, denn wahrlich, Aḷḷāh führt (solch) ein frevelhaftes Volk nicht auf den rechten Weg.
  3. Sie sind es, die sagen: „Spendet nichts für die (Bedürftigen), die mit dem Gesandten Aḷḷāhs sind, damit sie sich von ihm trennen.“ Aḷḷāh aber besitzt die Schatzkammern der Himmel und der Erde, die Heuchler jedoch begreifen nichts.
  4. Sie sagen: „Wenn wir nach Medina zurückkehren, wird gewiss der Ehrenhafteste den Niedrigsten aus ihr vertreiben.“[1] Alle Ehre aber hat Aḷḷāh inne und Sein Gesandter und die Muslime, die Heuchler aber sind sich dessen nicht bewusst.
  5. Ihr, die ihr glaubt, weder euer Besitz noch eure Kinder sollen euch davonabhalten, Aḷḷāhs (durch das Gebet und die Erfüllung der übrigen religiösen Pflichten) zu gedenken. Denn diejenigen, die sich so verhalten, sie sind es, die die Verlierer sein werden.
  6. Und spendet von dem, womit Wir euch versorgen, bevor einen von euch der Tod ereilt und er sagt: „Herr, wenn Du mir nur ein klein wenig Aufschub gewährst, werde ich gewiss spenden und zu den Rechtschaffenen gehören!“
  7. Aḷḷāh gewährt keiner Seele Aufschub, wenn ihre Frist vollendet ist, und Aḷḷāh weiß wohl Bescheid um alles, was ihr tut.

[1] Das bezieht sich auf den Anführer der Heuchler Medinas, ʿAbd Aḷḷāh Ibn Ubayy, der beabsichtigte, gemeinsam mit seinen Anhängern Muḥammad und die Gläubigen aus Medina zu vertreiben.

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