1. O Prophet, wenn gläubige Frauen zu dir kommen und dir den Treueid leisten, Aḷḷāh nichts beizugesellen, keinen Diebstahl zu begehen, keinen außerehelichen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, ihre Kinder nicht zu töten und ihre Kinder, die durch außerehelichen Geschlechtsverkehr hervorgegangen sind, nicht ihren Ehemännern zuzuschreiben und sich dir nicht zu widersetzen in dem, was rechtens ist, dann nimm ihren Treueid an und bitte Aḷḷāh für sie um Vergebung. Denn wahrlich, Aḷḷāh ist vergebend, gnädig.
  2. Ihr, die ihr glaubt, schließt nicht Freundschaft mit Leuten, denen Aḷḷāh zürnt. Sie haben die Erwartung des Jenseits aufgegeben, so wie die Ungläubigen die Erwartung aufgegeben haben, dass jene, die in den Gräbern sind, jemals wiederauferstehen werden.

 

Sūrah 61 aṣ-Ṣaff – Die Reihe

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Alles in den Himmeln und auf Erden erklärt Aḷḷāh erhaben und heilig über jegliche Zuschreibung, die Seiner nicht geziemt und Er ist der Allmächtige, der Weise.
  2. Ihr, die ihr glaubt, warum sagt ihr, was ihr (in Wahrheit) nicht tut?
  3. Verabscheuenswert ist es aus der Sicht Aḷḷāh s, dass ihr sagt, was ihr nicht tut.
  4. Denn wahrlich, Aḷḷāh liebt diejenigen, die auf Seinem Weg in Reihen kämpfen, (einer dicht neben dem anderen) gleich einem fest zusammengefügten Bau.
  5. Als Moses zu seinem Volk sprach: „Mein Volk, warum quält ihr mich, obwohl ihr doch wisst, dass ich ein Gesandter Aḷḷāhs bin, der zu euch geschickt wurde?“ Und als sie sich selbst (vom rechten Weg abwandten), da ließ Aḷḷāh ihre Herzen sich abwenden, denn Aḷḷāh leitet ein frevelhaftes Volk nicht auf den rechten Weg.

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