Sūrah 106 Quraiš – der Stamm Quraiš (mekkansich)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Wegen (Unserer Gunsterweisung) der Gewohnheit (gegenüber dem Stamm) der Quraiš,
  2. (wegen) ihrer Gewohnheit, auf ihren Karawanenzügen (in den Jemen) im Winter und (nach Syrien) im Sommer zu verreisen
  3. sollen sie (als Dank einzig) Aḷḷāh, dem Herrn dieses Hauses, dienen,
  4. der ihren Hunger gestillt[1] und ihnen Sicherheit gewährt hat[2].

 

Sūrah 107 al-Mā‛ūn – die Hilfeleistung (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Kennst du denjenigen, der die Rechenschaft (am Tag der Auferstehung) leugnet?
  2. Das ist der, der die Waise grob zurückweist,
  3. und der nicht (weder sich selbst noch andere) dazu anspornt, die Bedürftigen zu speisen.
  4. Deshalb wehe den Betenden,
  5. die sorglos ihr Gebet vernachlässigen (bis die Zeit dafür vorüber ist),
  6. die sich damit nur zur Schau stellen wollen[3]
  7. und anderen jegliche Hilfeleistung verweigern (obwohl es ihnen nicht schaden würde).

 

Sūrah 108 al-Kauṯar – der Fluss Kauṯar (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Fürwahr, Wir haben dir (Gesandter Aḷḷāhs) reichlich Gutes (darunter auch den Fluss Kauṯar im Paradies) gewährt,
  2. darum bete zu deinem Herrn (als Dankerweisung) und bring ein Schlachtopfer dar.
  3. Denn der, der dich hasst, ist es, der damit von allem Guten getrennt bleibt.

[1] Nach der ḥiǧāzischen und ḥimṣischen Zählung endet hier ein Vers.

[2] Dies durch die Ehrfurcht und Wertschätzung für Mekka und seine Bewohner, die Aḷḷāh in den Herzen der Araber fest verankerte.

[3] Hier endet nach der irakischen und ḥimṣischen Zählung ein Vers.

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