Sūrah 103 al-ʿAṣr – der Nachmittag (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Beim Nachmittag![1]
  2. Wahrlich, der Mensch befindet sich in einem Zustand der Mangelhaftigkeit und des Niedergangs,
  3. außer jenen, die (an Aḷḷāh und Seinen Gesandten) glauben und Gutes tun und einander zum Festhalten an der Wahrheit[2] und zur Standhaftigkeit angesichts der Wahrheit ermahnen.

 

Sūrah 104 al-Humazah – der Lästerer (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Wehe jedem Lästerer, Verleumder,
  2. der ein Vermögen anhäuft[3] und es (immer wieder gierig) nachzählt!
  3. Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich macht.
  4. Aber nein! Er wird wahrlich ins zerschmetternde Feuer geworfen werden.
  5. Und was lässt dich (Gesandter Aḷḷāhs) wissen, was das zerschmetternde Feuer ist?
  6. Das entfachte Feuer Aḷḷāhs,
  7. das (durch die Körper der Menschen) bis in die Herzen dringt.
  8. Wahrlich, es wird sich über ihnen (den Gequälten) schließen
  9. in langgestreckten Säulen (die sie am Fliehen hindern).

 

Sūrah 105 al-Fīl – der Elefant (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Weißt du (Gesandter Aḷḷāhs) denn nicht, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten (Abraha[4] und seiner Armee) verfuhr (als sie die Kaʽbah zerstören wollten)?
  2. Hat Er ihre List nicht zunichte gemacht
  3. und Vögel, eine Schar nach der anderen, über sie entsandt,
  4. die sie mit Steinen aus versteinertem Ton bewarfen,
  5. und hat Er sie so nicht gleichsam zu abgefressenen Getreidehalmen werden lassen?

[1] Hier endet nach der zweiten medinensischen Zählung kein Vers.

[2] Hier endet nur nach der zweiten medinensischen Zählung ein Vers.

[3] „ǧamaʽa“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn ʽĀmir, Ḥamzah, Kisāʼīyy, ʼAbū Ǧaʽfar, Rauḥ und Ḫalaf: „ǧammaʽa“: „der ständig ein Vermögen anhäuft“ oder „der es mit dem Anhäufen von Vermögen bis an die Spitze treibt“.

[4] Ein christlicher Herrscher des Jemen, dem es missfiel, dass die Leute zur Kaʽbah pilgerten und nicht zu ihm.

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