1. dem nur der Elendste (der Ungläubige) ausgesetzt werden wird,
  2. der (den Gesandten Aḷḷāhs) der Lüge beschuldigte und dem Befehl Aḷḷāhs den Rücken kehrte.
  3. Den Achtsamsten[1] vor Allah aber werden wir von ihm fernhalten,
  4. der sein Vermögen hingibt, allein um sich (von seinen Sünden) zu reinigen
  5. und nicht als Gegenleistung für etwas, das er selbst erhalten hat,
  6. sondern einzig im Streben nach dem Antlitz Seines Herrn, des Allerhöchsten.
  7. Und er wird fürwahr zufrieden sein (mit dem Lohn Aḷḷāhs).

 

Sūrah 93 aḍ-Ḍuḥā – der frühe Vormittag (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Beim frühen Vormittag,
  2. und bei der Nacht, wenn sie (alles) in Dunkelheit versetzt!
  3. Dein Herr (Gesandter Aḷḷāhs) hat dich (wie Die Götzendiener behaupten) weder verlassen noch verachtet Er dich (nur weil du eine Zeitlang keine Offenbarung erhieltest).
  4. Das letzte Leben ist fürwahr besser für dich als das erste (auf dieser Welt).
  5. Und dein Herr wird dir (und deiner Gemeinschaft) fürwahr (Lohn) geben und du wirst zufrieden sein.
  6. Hat Er dich denn nicht als Waise vorgefunden und behütet,[2]
  7. dich auf deinem Weg umherirrend gefunden (ohne Kenntnis über den Glauben) und (zum Wissen darüber) geführt
  8. und fand Er dich nicht bedürftig und leistete dir Genüge?
  9. Was darum die Waise betrifft, so tu ihr kein Unrecht (indem du sie erniedrigst),
  10. und was den Bittenden betrifft, so jage ihn nicht weg,
  11. und sprich (überall) von den Wohltaten deines Herrn dir gegenüber (wie das Prophetentum).

 

Sūrah 94 aš-Šarḥ – das Öffnen des Herzens (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Haben Wir dir (Gesandter Aḷḷāhs) nicht das Herz geöffnet, (sodass dir der Empfang der Offenbarung lieb wurde),
  2. und dir die Last (der Sünden und der Phase vor der Offenbarung) genommen,
  3. die schwer auf deinem Rücken lastete
  4. und dein Ansehen erhöht (sodass du stets beim ʼAḏān und der ʼIqāmah mit Mir zusammen erwähnt wirst)?
  5. Wahrlich, mit jeder Bedrängnis kommt auch Erleichterung,
  6. wahrlich, mit jeder Bedrängnis kommt auch Erleichterung.[3]
  7. Wenn du darum (mit deiner Arbeit) fertig ist, dann bemühe dich (im Dienst an deinem Herrn)
  8. und richte all dein Wünschen und Streben nach deinem Herrn aus.

[1] Zu ihnen gehört zweifelsohne ʼAbū Bakr.

[2] Als der Gesandte Aḷḷāhs geboren wurde, war sein Vater bereits gestorben und auch seine Mutter starb wenige Jahre nach seiner Geburt. So kam er zunächst in die Obhut seines Großvaters ʿAbd al-Muṭṭalib und dann seines Onkels ʼAbū Ṭālib.

[3] Im Bewusstsein dessen sollen dich, Gesandter Aḷḷāhs, die Angriffe deines Volkes gegen dich nicht beunruhigen und dich nicht davon abhalten, zum Glauben aufzurufen.

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