1. Und wenn eine Frau seitens ihres Ehemannes rohe Behandlung fürchtet oder dass er sich von ihr abwenden könnte, dann ist es kein Vergehen für die beiden, wenn sie sich friedlich einigen (indem sie auf manche ihre Rechte verzichtet). Denn Versöhnung ist besser (als die Scheidung). Selbstsucht und Gier sind in den Seelen stets gegenwärtig, aber wenn ihr Gutes tut und euch vor Aḷḷāh in Acht nehmt, wahrlich, Aḷḷāh war schon immer über alles unterrichtet, was ihr tut.
  2. Ihr werdet zwischen euren Ehefrauen nicht gerecht sein können (was die Zuneigung eures Herzens betrifft), wenn ihr euch auch noch so sehr darum bemüht. Aber wendet eure Zuneigung nicht von einer zur Gänze ab, sodass ihr sie gleichsam in der Schwebe lasst (weil sie sich dann weder als gleichberechtigte Ehefrau sehen kann noch geschieden wird und die Möglichkeit erhält, sich erneut zu verheiraten). Wenn ihr euch aber versöhnt (und trotz eurer Abneigung, eure Aufgaben den Ehefrauen gegenüber erfüllt) und euch vor Aḷḷāh in Acht nehmt, so hat Aḷḷāh fürwahr schon immer vergeben und ist seit jeher gnädig.
  3. Wenn die beiden (Ehemann und Ehefrau) sich aber (durch Ṭaḷāq oder Ḫulʽ) trennen, so wird Aḷḷāh beide aus Seiner Fülle versorgen (indem Er jedem einen für ihn geeigneteren Partner gibt), denn Aḷḷāh umfasste mit Seiner Gnade schon immer alles und ist seit jeher weise.
  4. Aḷḷāh allein gehört alles, was in den Himmeln und auf Erden ist. Wir haben schon jene, denen vor euch ein Offenbarungsbuch zuteilwurde und auch euch, damit beauftragt, euch vor Aḷḷāh in Acht zu nehmen. Wenn ihr aber den Glauben verweigert glaubt (und diesen Auftrag somit nicht erfüllt), so gehört doch wahrlich alles in den Himmeln und auf Erden Aḷḷāh (weshalb ihr Ihm nicht schaden könnt): Aḷḷāh genügte Sich Selbst schon immer (und bedarf eurer nicht) und wird seit jeher gelobt.
  5. Aḷḷāh allein gehört alles in den Himmeln und auf Erden: Aḷḷāh reicht als Verwalter (aller Angelegenheiten Seiner Geschöpfe).
  6. Wenn Er will, so lässt Er euch, ihr Menschen, allesamt verschwinden und setzt an eure Stelle andere (die Ihm gehorchen und an Ihn glauben). Aḷḷāh hat fürwahr dazu schon immer die Macht.
  7. Wer den Lohn dieser Welt begehrt, (der soll sich dessen bewusst sein, dass) bei Aḷḷāh sowohl der Lohn dieser Welt als auch der des Jenseits ist. Aḷḷāh aber hörte (eure Aussagen) und sah (eure Taten) schon immer .

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