1. Jene aber, die glauben und Gutes tun, werden Wir in Gärten durcheilt von Bächen führen, ewig darin zu verweilen. Das ist das Versprechen Aḷḷāhs, das wahrhaftig ist; und wessen Wort könnte wahrer sein, als das Aḷḷāhs?
  2. Es geht nicht nach euren Wünschen (ihr Muslime) und auch nicht nach den Wünschen der Leute der Schrift (sondern wesentlich sind die Taten). Wer Schlechtes tut, dem wird es vergolten werden, und er wird außer Aḷḷāh keinen Freund (der Nutzen herbeiführt) und keinen Beschützer finden (der Schaden abwendet).
  3. Wer aber Gutes tut, sei es Mann oder Frau, und gläubig ist – jene werden ins Paradies eingehen[1], und ihnen wird nicht einmal im Ausmaß der Rille eines Dattelkerns Unrecht getan werden.
  4. Wer aber könnte besseren Glaubens sein als der, der sich Aḷḷāh vollkommen ergibt, dabei Gutes tut und dem Glauben Abrahams folgt, der sich (von jeglichem Götzendienst) ab- (und dem Glauben an den einen Gott zu)wandte. Aḷḷāh hat Abraham als Seinen innigen Freund auserwählt.
  5. Aḷḷāh allein gehört, was sich in den Himmeln und auf Erden befindet, und Aḷḷāh umfasst alle Dinge (mit Seinem Wissen, Seiner Herrschaft und Seinem Befehl).
  6. Sie befragen dich wegen der Frauen (d.h. was ihre Rechte und Pflichten sind). Sag: „Aḷḷāh selbst gibt euch darüber (im Qur’ān) Auskunft und durch das, was euch im Qur’ān (auch) über die weiblichen Waisen (in eurer Obhut) vorgetragen wird, denen ihr nicht gebt, was für sie (an Erbe oder Brautgeld) vorgeschrieben ist, und die ihr nicht heiraten (und wegen ihres Vermögens nicht verheiraten) möchtet.[2] Und (Er belehrt euch) über die hilflosen Kinder und darüber, gegenüber den Waisen gerecht zu sein. Was auch immer ihr aber an Gutem tut, so besitzt Aḷḷāh volles Wissen darum.

[1] „yadḫulūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn Kaṯir, ʼAbū ʽAmr, Šuʽbah, ʼAbū Ǧaʽfar und Rauḥ: „yudḫalūna“: „hineingebracht“.

[2] Oder: „die ihr (selbst wegen ihres Vermögens) heiraten (aber ihnen nicht den ihr zustehenden Mahr vollständig geben) möchtet.“

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