1. Und bitte Aḷḷāh um Vergebung, denn siehe, Aḷḷāh vergab schon immer ist seit jeher gnädig.
  2. Streite aber nicht für jene, die sich selbst betrügen, denn fürwahr, Aḷḷāh liebt den nicht, der sich treulos und sündhaft verhält.
  3. Sie verbergen sich vor den Menschen, vor Aḷḷāh aber können sie sich nicht verbergen (indem sie einen Unschuldigen beschuldigen). Er ist bei ihnen, wenn sie heimlich ihre Machenschaften schmieden, die Er nicht billigt. Aḷḷāh aber umschloss mit Seinem Wissen schon immer alles, was sie tun.
  4. Ihr da mögt im irdischen Leben für sie streiten, um sie zu verteidigen (damit sie freigesprochen werden und einer Strafe entgehen). Wer aber möchte für sie mit Aḷḷāh am Tag der Auferstehung streiten, oder wer wird dann ihr Verteidiger sein?
  5. Doch wer ein Vergehen verübt oder sich gegen sich selbst versündigt unddann Aḷḷāh (die Sünde bekennend und bereuend) um Vergebung bittet, der wird Aḷḷāh allvergebend und gnädig finden.
  6. Wer aber eine Sünde (egal wie groß) begeht, der begeht sie nur zu seinem eigenen Nachteil (und somit hat er allein vor Aḷḷāh die Folgen zu tragen). Aḷḷāh wusste schon immer alles und ist seit jeher weise.
  7. Wer (ohne Absicht) einen Fehler oder (mit Absicht) eine Sünde begeht und dann die Schuld dafür auf einen Unschuldigen schiebt, der hat sich damit die Schuld der Verleumdung und eine offenkundige Sünde aufgeladen.
  8. Wäre nicht die Gunst Aḷḷāhs und Seine Gnade mit dir (Gesandter Aḷḷāhs), so hätte eine Gruppe von ihnen sich dazu entschlossen, dich in die Irre zu führen (indem sie dich dazu verleitet hätte, nicht gerecht zu urteilen). Tatsächlich aber führen sie sich nur selbst in die Irre und können dir keinerlei Schaden zufügen, denn Aḷḷāh hat das Buch auf dich herabgesandt und die Weisheit (in Form der Sunnah), und Er hat dich das gelehrt, was du zuvor nicht wusstest. Aḷḷāhs Gunst gegen dich war schon immer fürwahr gewaltig.

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