1. Wenn du (Gesandter Aḷḷāhs) nun unter ihnen (den gläubigen Soldaten) bist und beabsichtigst, sie im Gebet zu leiten, dann soll nur ein Teil von ihnen mit dir (im rituellen Gebet) stehen, und sie sollen ihre Waffen bei sich tragen (und der andere Teil soll währenddessen Wache halten). Wenn sie sich dann im Gebet niedergeworfen haben, sollen sie (jeder alleine zu Ende beten und dann) hinter euch treten, und die andere Gruppe, die noch nicht gebetet hat, soll vortreten und mit dir (eine Rakʽah) beten (und nach dem Taslīm des ʼImām jeder alleine zu Ende beten). Doch (auch) sie sollen auf der Hut sein und ihre Waffen bei sich tragen. Denn jene, die nicht glauben wollen, hoffen darauf, dass ihr (während des Gebets) nicht auf eure Waffen und eure Ausrüstung achtet und sie so mit einem einzigen Angriff über euch herfallen können. Es ist aber kein Vergehen für euch, eure Waffen abzulegen, wenn ihr unter Regen leidet oder krank seid. Seid aber stets auf der Hut. Fürwahr, Aḷḷāh hält für die Ungläubigen schmachvolles Leid bereit!
  2. Wenn ihr das rituelle Gebet beendet habt, gedenkt (stets) Aḷḷāhs, sei es nun stehend, sitzend oder liegend. Und wenn ihr euch wieder in Sicherheit befindet, dann verrichtet das Gebet (vollständig), denn wahrlich, das rituelle Gebet ist den Gläubigen zu festgesetzten Zeiten vorgeschrieben.
  3. Und lasst nicht nach darin, das (euch feindlich gesinnte) Volk (der Ungläubigen) aufzuspüren. Wenn ihr (durch den Kampf) Schmerzen zu erdulden habt, so haben doch auch sie Schmerzen zu erdulden. Ihr aber erhofft (Lohn) von Aḷḷāh, was sie nicht zu erhoffen haben. Aḷḷāh aber wusste schon immer alles und ist seit jeher weise.
  4. Wahrlich, Wir haben dir das Buch, das die Wahrheit enthält, offenbart, damit du zwischen den Menschen richtest, gemäß dem, was Aḷḷāh dich gelehrt hat, und sei kein Verteidiger der Verräter.

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