1. Aḷḷāh, es gibt keine Gottheit außer Ihm (d.h. nichts, das zu Recht angebetet wird). Er wird euch mit Gewissheit alle versammeln am Tag der Auferstehung, an dem es keinerlei Zweifel gibt. Wer könnte in Seinen Worten wahrhaftiger sein als Aḷḷāh?
  2. Wie könnt ihr hinsichtlich [des Umgangs mit den] Heuchlern nur geteilter Meinung sein, wo Aḷḷāh selbst sie doch wegen ihres Tuns (wieder zum Unglauben) zurückgeworfen hat?[1] Wollt ihr etwa jene rechtleiten, die Aḷḷāh (wegen ihrer Sünden) in die Irre geleitet hat? Wen Aḷḷāh in die Irre leitet, für den wirst du keinen Weg finden.
  3. Sie (die Heuchler) wünschten, ihr würdet ungläubig werden, wie auch sie ungläubig geworden sind, sodass ihr einander gleichen würdet. Darum nehmt euch keinen von ihnen als Beschützer, bis auch sie (als Zeichen ihres Glaubens) auf dem Weg Aḷḷāhs auswandern. Wenn sie sich aber abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr auf sie treffen mögt, und nehmt euch keinen von ihnen als Beschützer oder Helfer.
  4. Ausgenommen davon sind jene, die zu einem Volk gelangen, mit dem ihr ein Bündnis eingegangen seid oder jene, die mit beklommenem Herzen zu euch kommen, weil sie weder gegen euch noch gegen ihre eigenen Leute kämpfen wollen. Hätte Aḷḷāh es gewollt, so hätte Er ihnen fürwahr Macht über euch gegeben, sodass sie gegen euch gekämpft hätten. Wenn sie sich aber zurückziehen, euch nicht bekämpfen, sondern euch den Frieden anbieten, dann hat Aḷḷāh euch keinen Grund gegeben, gegen sie vorzugehen.
  5. Ihr werdet aber (unter den Heuchlern) auch andere finden, die vor euch und vor ihren Leuten in Sicherheit sein wollen.[2] Jedes Mal, wenn sie von Neuem zur Versuchung (des Unglaubens) gerufen werden, stürzen sie sich kopfüber hinein. Wenn sie sich darum nicht von euch fernhalten und euch keinen Frieden anbieten (sondern bewaffnet gegen euch vorgehen) und ihre Hände euch gegenüber nicht zügeln, dann ergreift und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft. Denn jene betreffend haben Wir (wegen ihres Verrats) euch die deutliche Ermächtigung erteilt (gegen sie zu kämpfen).

[1] Eine Gruppe war der Ansicht, man müsse sie wegen ihres Unglaubens bekämpfen, die anderen wegen ihres „Glaubens“, man dürfe sie nicht bekämpfen.

[2] Sie geben euch Muslimen gegenüber vor, gläubig zu sein, um vor euch sicher zu sein, und gegenüber ihren Leuten, die Götzendiener sind, geben sie vor, deren Glaubensvorstellungen zu folgen, um vor ihnen ebenso sicher zu sein.

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