1. Warum denn wollt ihr nicht um Aḷḷāhs willen kämpfen und um der Hilflosen willen, Männer, Frauen und Kinder, die sagen: „O Aḷḷāh! Führe uns hinaus aus dieser Stadt (Mekka), deren Bewohner ungerechte (Tyrannen) sind (da sie zum Götzendienst aufrufen und uns unterdrücken). Gib uns von Dir aus einen, der sich um uns kümmert und gib uns von Dir aus einen Helfer!“
  2. Die, die (wahrhaftig) glauben, kämpfen auf dem Weg Aḷḷāhs (damit Sein Wort das Höchste ist), und die, die nicht glauben wollen, kämpfen auf dem Weg ihrer falschen Götter. So kämpft gegen die Helfer des Satans, denn die List des Satans war fürwahr schon immer schwach (und so schadet sie denen, die auf Gott vertrauen, nicht).
  3. Hast du (Gesandter Aḷḷāhs) nicht jene (unter deinen Gefährten) gesehen, zu denen gesagt wurde (als sie einst – bevor der Kampf auf dem Weg Aḷḷāhs zur Pflicht gemacht wurde – darum baten, kämpfen zu dürfen): „Haltet eure Hände (vom Kampf) zurück, verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakāh.“ Als ihnen dann aber (nachdem sie nach Medina ausgewandert waren) befohlen wurde zu kämpfen, fürchteten manche von ihnen die Menschen in gleicher Weise wie Aḷḷāh, oder sogar noch mehr und sagten: „Unser Herr! Warum hast Du uns zu kämpfen vorgeschrieben? Würdest Du uns doch nur ein klein wenig Aufschub gewähren!“ Sag (du, Gesandter Aḷḷāhs, zu ihnen): „Kurz ist das (gute) Leben in dieser Welt, und das Jenseits ist besser für den, der sich stets vor Aḷḷāh in Acht nahm, und euch[1] wird keinerlei Unrecht getan werden, nicht einmal im Ausmaß eines Dattelkernfadens.“
  4. Wo auch immer ihr sein mögt, der Tod wird euch doch ereilen, selbst wenn ihr euch in uneinnehmbaren Burgen (weitab vom Schlachtfeld) befändet. Wenn ihnen Gutes widerfährt, dann sagen sie: „Das ist von Aḷḷāh!“ Und wenn sie ein Unglück trifft, sagen sie (den Propheten ﷺ als schlechtes Omen sehend): „Das ist wegen dir (geschehen)!“ Sag: „Alles ist von Aḷḷāh (denn es geschieht aufgrund Seiner Vorherbestimmung).“ Was ist nur mit diesen Leuten, dass sie nahezu nichts von dem verstehen, was (ihnen) gesagt wird?
  5. Was dir (Mensch) an Gutem widerfährt, ist von Aḷḷāh, und was dich an Übel trifft, ist von dir selbst (als Folge deiner Vergehen). Wir haben dich (Prophet) als Gesandten zu den Menschen (allen) geschickt. Aḷḷāh genügt als Zeuge (deiner wahrheitsgemäßen Übermittlung Seiner Botschaft).

[1] „tuẓlamūna“ nach der Lesart von Nāfiʽ, ʼAbū ‛Amr, Ibn ʽĀmir, ʽĀṣim, Rauḥ nach einer Version und Yaʽqūb.

Nach allen anderen: „yuẓlamūna“: „ihnen“.

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