1. Siehst du nicht jene (unter den Juden), die behaupten, sie würden an das glauben, was zu dir hinabgesandt wurde und an das, was vor dir hinabgesandt wurde? Sie wollen sich in ihren Rechtsstreitigkeiten an falsche Götter wenden (d.h. nicht an das, was Aḷḷāh offenbart hat, sondern an das, was Menschen an Gesetzen festgelegt haben), wo ihnen doch befohlen wurde, nicht daran zu glauben. Der Satan möchte sie weitab in die Irre führen.
  2. Und wenn zu ihnen gesagt wird: „Kommt her zu dem, was Aḷḷāh herabgesandt hat, und zum Gesandten (um eure strittigen Angelegenheiten zu lösen)“, dann siehst du, wie die Heuchler (unter den Juden) sich widerwillig von dir abwenden.
  3. Wie aber sieht es mit ihnen aus, wenn sie dann, wenn sie wegen ihres (sündhaften) Tuns ein Unglück trifft, zu dir kommen und (heuchlerisch und sich rausredend) bei Aḷḷāh schwören: „Wir wollten doch nur Gutes tun und Frieden stiften (zwischen den streitenden Parteien).“
  4. Jene sind es, von denen Aḷḷāh weiß, was sie in ihren Herzen (an schlechten Absichten) verbergen. Darum wende dich von ihnen ab, ermahne sie und sprich zu ihnen (über ihre Haltung) in eindringlichen Worten.
  5. Keinen Gesandten haben Wir geschickt, es sei denn, damit ihm – mit dem Willen Aḷḷāhs – gehorcht werde. Würden sie nur, als sie gegen sich selbst versündigt haben, zu dir kommen und Aḷḷāh um Vergebung bitten und würde daraufhin auch der Gesandte für sie um Vergebung bitten, fürwahr, sie würden sehen, dass Aḷḷāh ihre Reue annimmt und gnädig (mit ihnen) ist.
  6. Aber nein! Bei deinem Herrn, sie sind nicht eher wahrhaft gläubig, bis sie dich zum Richter über all ihre Zwistigkeiten machen und dann (wenn du entschieden hast) keinerlei Zweifel über dein Urteil hegen und sich diesem in vollkommener Ergebenheit unterwerfen.

Aufrufe: 26