1. So kehrten sie (von Ḥamrāʼ al-ʼAsad) mit Aḷḷāhs Gunsterweisung (nämlich überaus reichlichem Lohn) und vorzüglichem (Rang bei Aḷḷāh) zurück, ohne, dass sie ein Unheil getroffen hätte (da es zu keiner Auseinandersetzung gekommen ist). Ihr Streben hatte (bei alledem) allein dem Wohlgefallen Aḷḷāhs gegolten (da sie dem Gesandten Aḷḷāhs gehorchten). Aḷḷāh ist voller gewaltiger Huld.
  2. Es ist aber nur der Satan, der seinen Nahegestellten (durch seine Helfer) Furcht einflößt. So fürchtet nicht sie (sie haben keine Macht), sondern fürchtet Mich, wenn ihr Gläubige seid.
  3. Lass dich (Gesandter Aḷḷāhs) nicht von jenen (Heuchlern) in Kummer versetzen, die miteinander im Unglauben wetteifern.Sie können Aḷḷāh wirklich nichts anhaben (und schaden nur sich selbst). Aḷḷāh will, dass sie keinerlei Anteil [an] (den Wohltaten des) Jenseits haben sollen, und auf sie wartet gewaltiges Leid.
  4. Wahrlich, jene, die den Unglauben um den Preis des Glaubens erkauft haben, können Aḷḷāh nichts anhaben (sondern nur sich selbst), und sie erwartet schmerzliches Leid.
  5. Diejenigen, die nicht glauben (und sich weigern nach Seinem Gesetz zu handeln), sollen nicht meinen, dass es gut für sie sei[1], dass ihnen (als Ungläubige und Sünder) eine lange Lebensfrist geschenkt wird, sondern Wir gewähren ihnen nur Aufschub, damit sie (durch Sünden) noch mehr Schuld auf sich laden. (Im Jenseits) wartet auf sie demütigendes Leid.
  6. Aḷḷāh würde die Gläubigen niemals in dem Zustand belassen, in dem ihr euch befindet (nämlich ohne den wahrhaft Gläubigen gegenüber dem Heuchler kenntlich zu machen, da dies nicht Seiner Weisheit entspricht), ohne dass Er (durch schwere Prüfungen) das Schändliche (die Heuchler) vom Guten (den Gläubigen) absondert[2]. Und Er würde euch (dementsprechend) auch niemals Einblick in das Verborgene gewähren (sodass ihr deutlich sehen könntet, wer die Gläubigen und wer die Heuchler sind), sondern vielmehr erwählt Aḷḷāh von Seinen Gesandten, wen Er will (und gibt ihm Einblick in einen Teil des Verborgenen, so wie Er Muḥammad Kenntnis von den Heuchlern gab). Darum glaubt an Aḷḷāh und an Seine Gesandten. Wenn ihr glaubt und achtsam seid, dann wird es großartigen Lohn für euch geben.
  7. Die, die mit den Wohltaten, die Aḷḷāh ihnen geschenkt hat, geizen (und dadurch Aḷḷāhs Rechte, wie die Zakāh) missachten, sollen nicht meinen,[3] das sei gut für sie, sondern es ist vielmehr ein Übel für sie. Das, womit sie gegeizt haben, wird ihnen am Tag der Auferstehung um den Nacken gelegt werden. Aḷḷāhs ist das Erbe der Himmel und der Erde (und so kehrt zu Ihm allein alles zurück. Aḷḷāh weiß über alles, was ihr tut[4], genauestens Bescheid.

[1] „yaḥsibanna/yaḥsabanna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ḥamzah: „taḥsabanna“: „Meine ja nicht, dass es gut für diejenigen sei, die nicht glauben (und sich weigern nach Seinem Gesetz zu handeln), dass…“

[2] „yamīza“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ḥamzah, Kisāʼiyy und Yaʽqūb: „yumayyiza“: „vollkommen absondert“.

[3] „yaḥsibanna/yaḥsabanna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ḥamzah: „taḥsabanna“: „Meine ja nicht, dass es gut für diejenigen sei, die geizen (und dadurch Aḷḷāhs Rechte, wie die Zakāh) missachten…“

Die, die mit den Wohltaten, die Aḷḷāh ihnen geschenkt hat, , sollen nicht meinen, das sei gut für sie,

[4] „taʽmalūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn Kaṯīr, ʼAbū ʽAmr und Yaʽqūb: „yaʽmalūna“: „sie tun“.

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