1. und damit Aḷḷāh die, die gläubig sind, (von all ihren Vergehen und ihre Reihen von den Heuchlern) reinige und (auch damit) Er die Ungläubigen vernichte.
  2. Oder meint ihr, ins Paradies einzugehen, ohne dass Aḷḷāh jene von euch kenntlich macht, die sich auf dem Weg Aḷḷāhs abmühen und ohne, dass Er jene aufzeigt, die geduldig (angesichts von Widrigkeiten) sind?
  3. Fürwahr, ihr habt euch (die Begegnung mit dem Feind und) den Tod gewünscht (um den Märtyrertod zu erlangen wie er auch euren Brüdern in der Schlacht von Badr zuteilgeworden war), noch bevor ihr ihm gegenübertratet. Nun habt ihr ihn (bei der Schlacht von ’Uḥud) mit eigenen Augen gesehen.
  4. Muḥammad ist nichts anderes als ein Gesandter. Schon vor ihm sind andere Gesandte dahingegangen. Wenn er nun stirbt oder getötet wird, werdet ihr dann auf euren Fersen kehrtmachen (und den Islam verlassen)? Wer auf seinen Fersen kehrtmacht, wird Aḷḷāh in keinster Weise schaden. Die Dankbaren aber wird Aḷḷāh belohnen.[1]
  5. Kein Mensch stirbt, es sei denn mit der Erlaubnis Aḷḷāhs, nach einer (von Ihm) festgelegten Frist. Wer nun den Lohn der Welt begehrt, dem geben Wir davon (gemäß Unserer Vorherbestimmung). Und wer den Lohn des Jenseits begehrt, dem geben Wir davon. Wir werden die Dankbaren belohnen.
  6. Und wie viele Propheten kämpften[2], gefolgt von Scharen ihrer Anhänger, und verloren angesichts dessen, was sie auf dem Weg für die Sache Aḷḷāhs zu erleiden hatten, weder den Mut noch wurden sie schwach noch erniedrigten sie sich (vor dem Feind). Aḷḷāh liebt die Geduldigen.
  7. Und alles, was sie sagten (als Aḷḷāh sie prüfte), war: „Unser Herr! Vergib uns unsere Sünden und unsere Unmäßigkeit in unseren Taten, festige unseren Schritt (wenn wir unsere Feinde begegnen), und verleihe uns den Sieg über die Ungläubigen!“
  8. Da ließ Aḷḷāh ihnen den weltlichen Lohn zuteilwerden (nämlich den Sieg über den Feind) und auch den schönen Lohn des Jenseits (indem Er mit ihnen zufrieden ist). Denn Aḷḷāh liebt die Gutestuenden.

[1] Während der Schlacht von ʼUḥud kam das Gerücht auf, der Prophet sei im Kampf gefallen. Diese Worte offenbarte Aḷḷāh als Tadel für diejenigen unter den Gläubigen, die dem Kampf fern und zuhause geblieben waren.

[2] „qātala“ nach Lesart der Mehrheit.

Nach Lesart von Nāfi͑, Ibn Kaṯīr ’Abū‛Amr ‛Amr und Yaʽqūb: „qutila“: „wurden getötet“.

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