1. Denen, die nicht (an Aḷḷāh und Seine Gesandten) glauben, werden weder ihr Vermögen noch ihre Kinder Aḷḷāh gegenüber irgendetwas nützen. Jene sind es, die Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin bleiben werden.
  2. Das Gleichnis dessen, was sie auf Erden (aus vermeintlicher Rechtschaffenheit) spenden (und des Lohns, den sie selbst dafür erhoffen), ist das eines eisigen Windes, der den Acker von Leuten trifft, die sich gegen sich selbst versündigt haben (und sich viel Nutzen aus der Ernte erhoffen), und diesen zerstört (d.h. genauso macht ihr Unglaube ihre guten Werke zunichte). Nicht Aḷḷāh aber hat ihnen Unrecht getan, sondern sie haben gegen sich selbst unrecht gehandelt.
  3. Ihr, die ihr glaubt! Nehmt euch nicht jene zu Vertrauten, die nicht zu euch (Gläubigen) gehören (indem ihr ihnen Zugang zu euren geheimsten Angelegenheit gewährt). Sie scheuen keine Mühe, euch zu verwirren und wünschen euch das, was euch schwerfällt (weil es euch schadet). Hass wurde schon aus ihrem Munde offenbar, was aber ihre [Herzen] verbergen, ist noch schlimmer. Fürwahr, Wir haben euch die Zeichen bereits klargemacht (dessen, was euch sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits von Nutzen ist), wenn ihr es nur begreifen würdet!.
  4. Seht! Ihr seid es, die ihr sie liebt, sie aber lieben euch nicht. Ihr glaubt an das ganze Offenbarungsbuch (sowohl an das Ihrige als auch an das Eurige, während sie nicht an das glauben, was eurem Propheten r offenbart wurde). Wenn sie euch begegnen, dann sagen sie (nur mündlich): „Wir glauben (das, was auch ihr glaubt)“, aber wenn sie dann alleine sind nagen sie an ihren Fingerspitzen aus Wut über euch.[1] Sag: „(Bleibt ruhig so und) sterbt mit eurem Groll! Wahrlich, Aḷḷāh weiß, was sich in den [Herzen] verbirgt.“
  5. Wenn euch etwas Gutes (wie ein Sieg über eure Feinde oder Vermögen oder Kinder) widerfährt, bereitet es ihnen Sorge (und macht sie traurig), aber wenn euch ein Unglück trifft, dann freuen sie sich. Wenn ihr aber (den Geboten und der Bestimmung Aḷḷāhs gegenüber) geduldig seid und euch vor Aḷḷāh in Acht nehmt, dann wird ihre List euch keinerlei Schaden zufügen. Wahrlich, Aḷḷāh umfasst (mit Seinem Wissen und Seiner Macht) alles, was sie tun.
  6. Und (erinnere dich, Gesandter Aḷḷāhs, an den Tag) als du am frühen Morgen von zuhause (nach ʼUḥud[2] im 3. Jahr n. H.) aufgebrochen bist, um die Gläubigen ihre Stellung im Kampf (gegen die Götzendiener) zuzuweisen. Aḷḷāh hörte (euch dabei) und wusste (darüber schon zuvor) Bescheid.

[1] Sie beneiden die Muslime für ihre Einheit und Ehre, die ihnen durch den Islam verliehen wurde.

[2] Der Name eines Berges in Medina, an dem eine Schlacht zwischen den Muslimen und den Polytheisten stattgefunden hat.

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