1. Dies, weil sie Aḷḷāh und Seinem Gesandten zuwiderhandelten und was denjenigen betrifft, der Aḷḷāh zuwiderhandelt, so ist Aḷḷāh streng im Strafen.
  2. Was ihr (Gläubigen) an Palmen (der Banū an-Naḍīr) gefällt habt oder auf Wurzeln stehen habt lassen, geschah mit Erlaubnis Aḷḷāhs und um die Frevler zu erniedrigen.
  3. Für das, was Aḷḷāh Seinem Gesandten an Beute von ihnen zufallen ließ, brauchtet ihr weder Pferde noch Kamele aufzubieten (d.h. ihr musstet nicht dafür kämpfen), sondern Aḷḷāh verleiht Seinen Gesandten Gewalt über wen immer Er will und Aḷḷāh hat Macht über alle Dinge.
  4. Was immer Aḷḷāh an Beute von den Leuten jener Dörfer kampflos Seinem Gesandten zuteilwerden ließ, ist für Aḷḷāh und den Gesandten[1], für die Angehörigen (der Banū Hāšim und der Banū Muṭṭalib), die Waisen, Bedürftigen und den Fremden (dessen Vermögen bereits aufgebraucht ist), sodass es sich nicht nur zwischen den Wohlhabenden unter euch bewegt. Was euch der Gesandte (von der Beute) gibt, das nehmt an und was er euch verwehrt, nach dem verlangt nicht und fürchtet Aḷḷāh, denn wahrlich, Aḷḷāh ist hart im Strafen.
  5. Ein Teil dieser Beute soll den Bedürftigen unter den Auswanderern zugutekommen, die aus ihren Häusern und von ihrem Besitz vertrieben wurden, während sie auf Aḷḷāhs Gnade und Wohlgefallen hofften und die die Sache Aḷḷāhs und Seines Gesandten unterstützten. Sie sind es, deren Glaube fürwahr fest gegründet ist.
  6. Diejenigen, die vor ihnen in der Wohnstätte (d.h. in Medina) und im Glauben heimisch geworden sind (nämlich die Anṣār, die Bewohner Medinas), lieben jene, die zu ihnen ausgewandert sind und hegen kein Verlangen nach dem, was den Auswanderern (von der Beute) gegeben wird, sondern sie geben ihnen den Vorzug gegenüber sich selbst, auch wenn sie selbst arm sind. Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht gefeit sind, sie sind es, die erfolgreich sind.

[1] Der Ausdruck, die Beute sei „für Aḷḷāh und den Gesandten“ meint, sie soll für die Sache des Islam verwendet werden (Anm.d.Ü.).

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