1. Ist das (was ihr nun an Qualen seht) denn Zauberei oder seht ihr es nur nicht?!
  2. Brennt darin! Und ob ihr euch dabei geduldig zeigt oder nicht, ist einerlei; euch wird nur vergolten, was ihr zu tun pflegtet.“
  3. Fürwahr, die, die sich vor Aḷḷāh in Acht nehmen, werden sich in Gärten und ewiger Wonne befinden
  4. und sich an dem erfreuen, was ihr Herr ihnen (an Essen, Trinken und Gattinnen) geben wird und ihr Herr wird sie vor der Qual des Höllenfeuers bewahren.
  5. (Zu ihnen wird gesagt werden:) „Esst und trinkt und lasst es euch wohl bekommen (und fürchtet nicht, es könnte euch schaden), als Lohn für das Gute, das ihr getan habt.“
  6. Sie werden auf in Reihen aufgestellten Ruhebetten lagern und Wir werden sie mit (makellosen) Frauen mit schönen großen Augen vermählen.
  7. Und jene, die glauben, und deren Nachkommen ihnen im Glauben folgen,[1] werden Wir mit ihren Nachkommen vereinen, und Wir werden den Lohn für ihr Tun um nichts schmälern, denn jeder Mensch wird gefangen gehalten für das, was er getan hat (und keiner übernimmt die Verantwortung für ihn).
  8. Wir werden sie auch mit Früchten und Fleisch versorgen, was immer sie sich wünschen.
  9. Sie werden darin nach einem Becher (Wein) greifen, dessen Genuss weder nichtiges Gerede noch Sünde (wegen Trunkenheit) nach sich zieht.
  10. Und zwischen ihnen werden Jünglinge (als Diener) umhergehen, (wegen ihrer reinen und hellen Haut) gleich (glänzenden, in ihrer Muschel) verwahrten Perlen.
  11. Und die Bewohner des Paradieses werden sich einander zuwenden und einer den anderen (über ihr Leben auf Erden) befragen.
  12. Sie werden sagen: „Wir waren fürwahr früher, als wir noch (auf Erden) bei unseren Angehörigen waren, voll Furcht (vor der Strafe Aḷḷāhs).
  13. Da gewährte Aḷḷāh uns die Gnade der Rechtleitung und bewahrte uns vor der Qual des Glutwindes.
  14. Fürwahr, Ihn allein pflegten wir früher anzurufen. Er ist wahrlich der Allgütige, der Allgnädige.[2]
  15. Darum ermahne (du, Gesandter mit dem Qur’ān), denn du bist durch die Gnade deines Herrn (der dir Glauben und Verstand schenkte) weder ein Wahrsager noch ein Verrückter.
  16. Oder sagen sie: „Er (Muḥammad) ist nur ein Dichter, so lasst uns den Ablauf der Zeit abwarten (sodass er von alleine stirbt und wir ihn so loswerden).“
  17. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Wartet nur (auf meinen Tod), auch ich werde mit euch warten (nämlich auf die Strafe, die euch aufgrund eurer Leugnung treffen wird).“

[1] „wattabaʽathum“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach ʼAbū ‛Amr: „wa-ʼatbaʽnāhum“: „Und jene, die glauben und denen wir ihre gläubige Nachkommen folgen ließen“.

[2] „ʼinnahū“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Nāfiʽ, Kisāʼiyy und ʼAbū Ǧaʽfar: „ʼannahū“: „weil Er der Allgütige, der Allgnädige ist“.

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