1. Beim Himmel mit seinen Bahnen (der Gestirne)!
  2. Ihr (Bewohner Mekkas) sagt fürwahr Widersprüchliches (über die Offenbarung)[1].
  3. Abgewendet vom (Glauben an) den [Qur’ān und den Propheten] aber wird der, der (gemäß dem Wissen Aḷḷāhs in der wohlbewahrten Tafel, dass der Betreffende niemals glauben wird) abgewendet wurde.
  4. Verflucht seien all jene, die (über den Propheten und den Qur’ān) Lügen schmieden,
  5. die in ihrer Unwissenheit achtlos (hinsichtlich des Jenseits) sind.
  6. Sie fragen (spöttisch): „Wann soll denn der Tag der Vergeltung sein?“
  7. Es wird der Tag sein, da sie im Höllenfeuer gequält werden.
  8. (Und es wird zu ihnen gesagt werden:) „Kostet nun eure Qual, deren Eintritt ihr ja so sehr zu beschleunigen wünschtet!“
  9. Wahrlich, die, die sich vor Aḷḷāh in Acht nehmen, werden sich in Gärten durchzogen von Quellen befinden
  10. und das entgegennehmen, was ihr Herr ihnen gibt, denn sie haben davor Gutes getan.
  11. Sie pflegten nachts (zu beten und) nur wenig zu schlafen
  12. und vor Tagesanbruch (Aḷḷāh) um Vergebung zu bitten
  13. und von ihrem Besitz sahen sie stets einen Teil für den Bittenden vor und auch für den (aus welchem Grund auch immer) Mittelosen, der nicht bittet.
  14. Auf Erden finden sich (in den Bergen, Meeren, Flüssen, Pflanzen und Tieren) Zeichen (der Macht Aḷḷāhs) für die, die sich (Seiner Existenz) gewiss sind,
  15. und auch in euch selbst; könnt ihr (Menschen) denn nicht sehen?
  16. Und im (Regen vom) Himmel ist eure (irdische) Versorgung und (in der wohlbewahrten Tafel) im Himmel ist alles, was euch (an Gutem und Schlechtem) verheißen wurde.
  17. Darum, beim Herrn des Himmels und der Erde, [die Auferstehung} ist gewiss wahr, so wahr, wie die Tatsache, dass ihr zu sprechen vermögt.
  18. [2]Hat dich (Gesandter Aḷḷāhs) nicht die Geschichte von Abrahams geehrten Gästen (den Engeln) erreicht?
  19. Als sie (die Engel) bei ihm eintraten, sagten sie: „Friede!“ Und er antwortete: „Friede!“ (Und sagte bei sich:) „Es sind offenbar Fremde.“
  20. Dann wandte er sich unbemerkt seiner Familie zu und brachte ein fettes (gebratenes) Kalb herbei (in der Annahme, bei den Gästen handle es sich um Menschen).
  21. Er bot es ihnen an und fragte: „Wollt ihr denn nicht essen?“
  22. Da ergriff ihn Furcht vor ihnen (da sie ihm wohl nicht vertrauten). Sie aber sagten (um ihn zu beruhigen): „Fürchte dich nicht!“ Und sie verkündeten ihm die frohe Botschaft, dass ihm ein Sohn geboren werden würde, der (großes) Wissen besitzen werde.
  23. Daraufhin kam seine Frau mit lautem Freudengeschrei herbei, schlug sich auf ihre Wangen und rief (erstaunt): „Eine alte unfruchtbare Frau wie ich!“
  24. Sie antworteten: „So hat es dein Herr (oh Frau) bestimmt, denn Er ist wahrlich der Allweise, der Allwissende.“

[1] Einmal wird gesagt, es handle sich um Zauberei, dann heißt es, es sei Dichtung usw.

[2] Der inhatliche Zusammenhang: Die mekkanischen Polytheisten waren so blind wie das Volk Lots n. Und da zuletzt die Rede von einer himmlischen Verheißung war, so war das Ende jenen Volkes ein Steinregen, Gott bewahre. Außerdem schenkte Aḷḷāh Abraham einen Sohn aus einer unfruchtbaren Frau, was auf Seine Fähigkeit der Wiederauferweckung hinweist.

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