1. Muḥammad ist der Gesandte Aḷḷāhs und die, die bei ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen (die gegen sie kämpfen), aber barmherzig zueinander. Du siehst, wie sie sich im Gebet beugen und sich niederwerfen im Streben nach der Gnade Aḷḷāhs und Seinem Wohlgefallen. Ihr Kennzeichen ist auf ihren Gesichtern zu sehen, die Spur der Niederwerfung. So werden sie in der Thora beschrieben. Und ihr Gleichnis im Evangelium ist das eines Saatkorns, das seinen Schössling hervorbringt, den Er stärkt. So wächst er kräftig heran und steht aufrecht auf seinem Halm, zur Freude dessen, der die Saat ausgebracht hat, auf dass Er die Ungläubigen (bei ihrem Anblick) in Wut versetze. Aḷḷāh aber hat denjenigen, die glauben und Gutes tun, Vergebung und gewaltigen Lohn versprochen.

Sūrah 49 al-Ḥuğurāt – Die Gemächer der Frauen

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Ihr, die ihr glaubt, kommt Aḷḷāh und Seinem Gesandten weder in Worten noch in Taten zuvor und fürchtet Aḷḷāh, wahrlich, Aḷḷāh ist Allhörend, Allwissend.
  2. Ihr, die ihr glaubt, erhebt eure Stimmen nicht über die des Propheten und sprecht ihn nicht mit seinem Namen an, so wie ihr einander ansprecht (sondern sagt zu ihm: Gesandter Aḷḷāhs oder Prophet Aḷḷāhs), damit der Lohn für eure guten Werke nicht hinfällig werden, ohne dass ihr euch dessen bewusst seid.
  3. Fürwahr, die, die ihre Stimmen in der Gegenwart des Gesandten Aḷḷāhs senken, sie sind es, deren Herzen Aḷḷāh auf ihre Gottesfurcht hin geprüft hat. Ihnen wird Vergebung und ein gewaltiger Lohn zuteilwerden.
  4. Was aber jene betrifft, die dich von außerhalb der Gemächer deiner Frauen rufen, so haben die meisten von ihnen keinen Verstand.

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