1. Jene, die dir den Treueid leisten (gegen die Götzendiener Mekkas zu kämpfen), leisten damit den Treueid Aḷḷāh. Die Hand Aḷḷāhs ist über ihren Händen. Und wer den Treueid bricht, der hat die Folgen selbst zu tragen. Wer aber an dem festhält, was er Aḷḷāh versprochen hat, dem wird Er[1] gewaltigen Lohn zuteilwerden lassen.
  2. Jene unter den Beduinen, die zurückgeblieben sind (als du, Gesandter Aḷḷāhs, nach Mekka zogst), werden zu dir sagen: „Wir mussten uns um unseren Besitz und unsere Familien kümmern, darum bitte für uns um Vergebung.“ Sie sprechen mit ihren Zungen, was nicht in ihren Herzen ist (weil sie nicht bereuen). Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Wer vermag etwas euch betreffend auszurichten, wenn Aḷḷāh euch Schaden oder Nutzen bringen will? Nein, vielmehr weiß Aḷḷāh um alles Bescheid, was ihr tut.“
  3. Ihr dachtet, dass der Gesandte und die Gläubigen (vernichtet werden und) niemals zu ihren Familien zurückkehren würden. In euren Herzen wurde euch dieser Gedanke (vom Satan) ausgeschmückt. Schlimm war das, was ihr dachtet und ihr wart ja immer ein übles Volk.
  4. Wer nicht an Aḷḷāh und an Seinen Gesandten glaubt – für die Ungläubigen haben Wir ein flammendes Feuer bereitet.
  5. Aḷḷāhs ist die Herrschaft über die Himmel und die Erde. Er vergibt, wem Er will und Er bestraft, wen Er will und Aḷḷāh ist vergebend, gnädig.
  6. Die, die zurückblieben, werden sagen: „Wenn ihr (nach Ḫaibar) aufbrecht, um Beute zu machen, lasst uns mit euch gehen.“ Sie wollen damit das Wort Aḷḷāhs abändern (dass nämlich die Beute Ḫaibars nur jenen gebühre, die mit dem Propheten nach Mekka auszogen). Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Ihr werdet nicht mit uns kommen. So hat Aḷḷāh zuvor gesprochen.“ Da werden sie sagen: „Ihr gönnt uns nur unseren Anteil an der Beute nicht!“ Sie aber haben (über die Gebote und Verbote Aḷḷāhs) nur wenig nachgedacht.

[1] Nach Lesart von Nāfiʿ, Ibn Kaṯīr und Ibn ʿĀmir: „dem werden Wir“, (fa-sa- nu’tīhi).

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