1. Und wenn die Menschen dann (am Tag der Auferstehung vor Aḷḷāh) versammelt werden, werden sie (die Götzen) darüber hinaus jenen gegenüber (die sie einst angebetet haben) feindlich gesinnt auftreten und leugnen, dass sie irgendetwas von deren Anbetung gewusst hätten.
  2. Und wenn ihnen Unsere Verse als klare Beweise vorgetragen werden, sagen jene, die (den Qur’ān) leugnen über die Wahrheit, wenn sie zu ihnen kommt: „Das ist offensichtlich Zauberei!“
  3. Oder sagen sie etwa: „Er hat ihn (den Qur’ān) erfunden.“? Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Hätte ich ihn erfunden, so könntet ihr mir in keiner Weise gegenüber Aḷḷāh helfen (wenn Er mich bestraft, also warum sollte ich eine solche Lüge erfinden). Er weiß am besten, in welche Verleumdungen ihr euch ergeht. Er genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Er ist der stets Vergebende, der Gnädige.“
  4. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Ich bin nicht der erste Gesandte Aḷḷāhs (so dass ihr euch über meinen Aufruf an euch wundern könntet, sondern es gab schon viele Gesandte vor mir), und ich weiß nicht, was Er mit mir oder mit euch (auf Erden) tun wird. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird und bin (für euch) nichts anderes als ein deutlicher Warner (vor Gottes Strafe).“
  5. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Habt ihr daran gedacht, wie es euch ergehen wird, wenn er (der Qur’ān) von Aḷḷāh stammt, ihr ihn aber ablehnt, und ein Zeuge von den Kindern Israels (aufgrund dessen, was bereits in der Thora über ihn berichtet wird) bestätigt, dass er von Aḷḷāh stammt und an ihn glaubt, während ihr (den Glauben an ihn) hochmütig ablehnt? Wahrlich, Aḷḷāh leitet ein solch ungerechtes Volk nicht (auf den rechten Weg)!
  6. Die Ungläubigen aber sagen zu den Gläubigen: „Wenn es (nämlich das, was Muḥammad bringt) etwas Gutes wäre, wären sie (die Armen, Sklaven und Schwachen) uns nicht darin zuvorgekommen, es anzunehmen (sondern wir wären die Ersten gewesen).“ Weil sie sich aber weigern, sich davon leiten zu lassen, sagen sie: „Das ist nur eine alte Lüge!“
  7. Davor war bereits das Buch Moses‘ (die Thora) eine Führung und Barmherzigkeit (für die, die an ihn von den Kindern Israels glaubten). Und dieses Buch ist eine Bestätigung desselben in arabischer Sprache, um jene zu warnen,[1] die (wegen ihrer Vielgötterei und Sünden) ungerecht sind und denen frohe Botschaft zu bringen, die (für Aḷḷāh) gute Werke tun.
  8. Wahrlich, jene, die sagen: „Unser Herr ist (ohne Zweifel) Aḷḷāh.“, und dann aufrichtig (am Glauben) festhalten, müssen weder Angst haben noch sollen sie traurig sein.
  9. Sie sind es, die Bewohner des Paradieses sein werden, für ewig darin zu verweilen, als Lohn für das (Gute), das sie zu tun pflegten.

[1] „li-yunḏira“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Nāfiʽ, einer Version von al-Bazziyy, Ibn ʽĀmir, ʼAbū Ǧaʽfar und Yaʽqūb: „li-tunḏira“: „damit du jene warnst“.

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