1. Wahrlich, der Tag, an dem [Aḷḷāh zwischen den Menschen] entscheidet (hinsichtlich dessen, worüber sie auf Erden uneinig waren), ist der für sie alle festgesetzte Zeitpunkt.
  2. Der Tag, an dem keiner, der einem nahesteht, einem von Nutzen sein kann und an dem keiner (angesichts der Strafe Aḷḷāhs) Beistand finden wird.
  3. Außer der, dem Aḷḷāh Gnade zuteilwerden lässt (denn der wird Nutzen aus den guten Werken ziehen, die er vorausgeschickt hat), denn wahrlich, Er ist der Allüberlegene und Gnädige.
  4. Wahrlich, der Baum az-Zaqqūm (auf dem Grund des Höllenfeuers)[1]
  5. ist die Nahrung des (ungläubigen) Sünders.
  6. [Seine Frucht] wird gleich schwarzem Öl in ihren Bäuchen brodeln,[2]
  7. wie das heiße Wasser brodelt.
  8. (Zu den Wächtern des Höllenfeuers wird gesagt werden:) „Packt ihn und zerrt ihn in die Mitte des lodernden Feuers!
  9. Dann gießt die Qual des heißen Wassers über seinen Kopf!
  10. Koste! Du meintest doch[3] (auf Erden) überlegen und angesehen zu sein!
  11. Das ist es nun, woran ihr stets gezweifelt habt.“
  12. Wahrlich, die Achtsamen (vor Aḷḷāh) hingegen werden sich an einem Ort der Sicherheit befinden.
  13. Inmitten von Gärten und fließenden Quellen.
  14. In Gewändern aus feiner Seide und dickem Brokat werden sie einander gegenübersitzen.
  15. So wird es sein. Außerdem werden wir sie mit (makellosen schönen) Frauen mit großen Augen vermählen.
  16. Dort werden sie nach allen Früchten verlangen können und sich dabei sicher sein (dass diese weder zu Ende gehen noch dass sie daran Schaden nehmen).
  17. Sie werden darin den Tod nicht kosten, nachdem sie den ersten Tod (nach ihrem irdischen Leben) bereits gekostet haben, und Er wird sie vor der Qual des Höllenfeuers bewahren.
  18. Dies als Wohltätigkeit deines Herrn, und das ist der gewaltige Erfolg.
  19. Wahrlich, Wir haben [den Qur’ān] in deiner Sprache (Gesandter Aḷḷāhs) leicht verständlich gemacht, damit [die Menschen] sich ermahnen lassen.
  20. So warte ab (bis zu deinem Sieg und ihrer Niederlage), wahrlich, auch sie warten ab (und rechnen mit deiner Niederlage).

[1] Hier endet nach der mekkanischen, ḥimṣischen und letzten medinensischen Zählung kein Vers.

[2] „yaġlī“ nach der Lesart von Ibn Kaṯīr, Ḥafṣ und Ruways. Nach dieser Lesart kann man den Vers auch wie folgt übersetzen: „[Seine Nahrung] wird gleich usw.“

Nach der Mehrheit: „taġlī“: wie oben übersetzt.

Hier endet nach der damaszenischen und ersten medinensischen Zählung kein Vers.

[3] „ʼinnaka“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Kisāʼīyy: „ʼannaka“: „Koste, denn du meintest doch usw.“

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