1. Wahrlich, die Übeltäter werden (am Tag der Auferstehung aufgrund ihres Unglaubens und ihrer Sünden) für immer dem Leid des Höllenfeuers ausgesetzt sein.
  2. Es wird ihnen nicht erleichtert werden, und sie werden darin alle Hoffnung auf die Gnade Aḷḷāhs verloren haben.
  3. Nicht Wir tun ihnen Unrecht (wenn Wir sie dem Höllenfeuer aussetzen), sondern sie selbst haben sich (durch ihren Unglauben) Unrecht getan.
  4. Sie werden rufen: „O (Engel) Mālik (Wächter der Hölle), mach, dass dein Herr uns sterben lässt!“ Und er wird antworten: „Wahrlich, ihr müsst bleiben (und werdet nicht sterben)!“
  5. Wir sind mit der Wahrheit zu euch gekommen, aber die meisten von euch verabscheuen die Wahrheit.
  6. Haben sie etwa eine List (gegen den Propheten) ausgeheckt? So haben Wir (etwas noch Größeres gegen sie) geschmiedet!
  7. Oder glauben sie vielleicht, dass Wir ihre Gedanken, die sie in ihrem Innersten verbergen und ihre geheimen Unterredungen nicht hören? Aber gewiss, und Unsere Boten, die sich bei ihnen befinden, schreiben es auf.
  8. Sag (Gesandter Aḷḷāhs, zu jenen, die behaupten, Aḷḷāh habe Töchter): „Hätte der Gnadenvolle tatsächlich Kinder, ich wäre der Erste, der ihnen dienen würde.“[1]
  9. Heilig und erhaben ist der Herr der Himmel und der Erde, der Herr des Throns, über das, was sie (Ihm an Teilhabern) zuschreiben!
  10. Darum lass sie (Gesandter Aḷḷāhs) mit ihrem müßigen (Gerede und Getue) und ihren Spielereien, bis sie auf ihren Tag treffen, der ihnen verheißen wurde (nämlich den Tag der Auferstehung).
  11. Er allein ist es, der im Himmel der zu Recht Angebetete und auf Erden der zu Recht Angebetete ist und Er ist der Weise (beim Erschaffen, Bestimmen und Anordnen) und Er weiß (über Seine Geschöpfe) wohl Bescheid.
  12. Segensreich ist der, der die Herrschaft über die Himmel und die Erde hat und über alles, was dazwischen liegt. Er allei[2]n besitzt das Wissen um das Eintreffen der Stunde und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.
  13. Jene aber, die sie an Seiner Stelle (an falschen Göttern) in ihren Bittgebeten anrufen, haben keinerlei Recht, Fürsprache bei Ihm einzulegen, sondern das hat nur der, der die Wahrheit (dass es keinen Gottheit gibt außer Aḷḷāh) bezeugt, und sich seines Zeugnisses bewusst ist.
  14. Wenn du sie aber danach fragst, wer sie denn erschaffen habe, dann antworten sie gewiss: „Aḷḷāh.“ Wie können sie sich dann davon abwenden (Ihn allein zu anzubeten)?
  15. (Aḷḷāh weiß um den verzweifelten Ruf Seines Gesandten:) „O Herr, jene sind fürwahr Leute, die nicht glauben wollen!“
  16. So wende du (Gesandter Aḷḷāhs) dich von ihnen ab und sprich (zu ihnen) „Friede“ (nämlich Worte, die das Übel, nach dem sie trachten, zurückhalten).[3] Sie aber werden [das Leid, das auf sie wartet] noch erfahren.[4]

[1] Oder: „Der Gnadenvolle hat keine Kinder, ich bin der Erste (von euch), der Ihm alleine dient (und eure Aussage, er habe Kinder, leugnet).“

[2] „turǧaʽūna“ nach der Mehrheit.

Nach Ibn Kaṯīr, Ḥamzah, Kisāʼiyy und Ḫalaf: „yurǧaʽūna“: „und zu Ihm werden sie zurückgebracht“.

Nach Rauḥ: „tarǧiʽūna“: „und zu Ihm werdet ihr zurückkehren“.

Nach Ruways: „yarǧiʽūna“: „und zu Ihm werden sie zurückkehren“.

[3] Dies bezieht sich auf die Situation des Propheten r in Mekka.

[4] „yaʽlamūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Nāfiʽ, Ibn ʽĀmir und ʼAbū Ǧaʽfar: „taʽlamūna“ „Ihr werdet […]“

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