1. Und Wir zeigten ihm kein Zeichen, das nicht bedeutender als das vorherige gewesen wäre und dann ließen Wir das Leid (im Diesseits) über sie kommen, damit sie vielleicht umkehren würden.
  2. Und als sie ein Teil des Leidens traf, sagten sie: „O du Zauberer, bitte doch deinen Herrn für uns, dass Er das Leid von uns nehme, dann werden wir uns gewiss rechtleiten lassen.“
  3. Als Wir aber das Leid von ihnen nahmen, da brachen sie ihr Wort.
  4. Da ließ der Pharao unter seinem Volk ausrufen: „O Volk, habe nicht ich die Herrschaft über Ägypten und über all dieses Ströme, die zu meinen Füßen fließen, inne? Seht ihr denn nicht (mein Königreich und kennt meine Macht)?
  5. Bin ich denn nicht besser als dieser Vertriebene, der sich kaum verständlich ausdrücken kann?
  6. Warum wurden ihm denn (von Aḷḷāh, der ihn doch gesandt hat) keine goldenen Armreifen angelegt, oder warum denn wird er nicht von Engeln begleitet?
  7. Da hetzte er sein Volk auf, und sie gehorchten ihm, denn sie waren fürwahr ein frevelhaftes Volk.
  8. Als sie Uns so in Zorn versetzt hatten, nahmen Wir Vergeltung an ihnen und ertränkten sie allesamt.
  9. Und so machten Wir sie zu etwas, das vergangen ist und zu einem Beispiel für die Nachkommenden.
  10. Und als von Jesus, dem Sohn der Maria, die Rede war, siehe, da brach dein Volk in lautes Geschrei aus,[1]
  11. und sie sagten: „Ist es nun besser, unsere Götter anzubeten oder ihn (Jesus, der bloß ein Mensch ist)?!“ Sie aber haben dieses Beispiel nur darum angeführt, um zu streiten (nicht um der Wahrheit willen), denn sie sind ein streitsüchtiges Volk.
  12. Denn Jesus ist nur einer Unserer Diener, dem Wir die Gnade der Prophetenschaft und der Übermittlung der göttlichen Botschaft erwiesen haben und den Wir zu einem Beispiel[2] für die Kinder Israels machten.
  13. Und wenn Wir wollten, könnten Wir (euch vernichten und) auf Erden Engel zu euren Nachfolgern machen (die nur Aḷḷāh allein dienen).

[1] Die Götzendiener Mekkas behaupteten, auch auf Jesus, der von den Christen ja als Gott angebetet werde, müssten die Worte Aḷḷāhs zutreffen: {Wahrlich, ihr und das, was ihr an der Stelle Aḷḷāhs anbetet, seid Brennstoff des Höllenfeuers.} (21:98) Es gab einen Aufschrei unter ihnen, und sie sagten, sie würden sich erst dann zufriedengeben, wenn ihren Götzen derselbe Rang zugestanden werde wie Jesus. Aḷḷāh aber verbot die Anbetung Jesu ebenso wie die Anbetung von Götzen.

[2] Das heißt, das Beispiel Jesu sollte ihnen die Macht Aḷḷāhs verdeutlichen, der diesen ohne Vater zur Welt kommen ließ, so wie Er Adam hervorbrachte, der weder Vater noch Mutter hatte.

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