1. Und ebenso sandten Wir vor dir keinen Warner (d.h. Gesandten) in irgendeine Stadt, ohne dass diejenigen ihrer Bewohner, die in Wohlstand und Überfluss lebten, sagten: „Wir sahen, dass unsere Vorväter Teil einer Glaubensgemeinschaft waren und treten nur in ihre Fußstapfen.“
  2. (Jeder) [dieser Gesandten] sagte (dann zu ihnen:)[1] „Wie? Auch, wenn ich euch nun eine bessere Rechtleitung bringe als die, die ihr bei euren Vorvätern saht (folgt ihr ihnen trotzdem)?“ Und sie erwiderten: „Wir glauben nicht an das, womit ihr gesandt wurdet.“
  3. So haben Wir uns an ihnen gerächt. Sieh nun, wie das Ende derer war, die (die Gesandten) der Lüge bezichtigten.
  4. (Denke, Gesandter Aḷḷāhs, an) Abraham, als er zu seinem Vater und zu seinem Volk sagte: „Fürwahr, ich sage mich von dem los, was ihr (an Götzen) anbetet,
  5. anstatt Demjenigen, Der mich erschaffen hat, denn fürwahr, Er wird mich auf den rechten Weg führen.“
  6. Und er machte dieses Wort („Es gibt keinen Gott außer Aḷḷāh) bleibend unter seinen Nachkommen, auf dass sie stets (in Reue zu ihm) zurückkehren mögen.[2]
  7. Ja, Ich ließ sie und ihre Vorväter (das Leben auf dieser Welt) genießen, bis die Wahrheit (der Qur’ān) und ein deutlicher Gesandter (Muḥammad) zu ihnen kommen sollte.
  8. Als nun die Wahrheit zu ihnen kam, sagten sie: „Das ist Zauberei, und wir glauben nicht daran.“
  9. Und sie sagten: „Warum wurde dieser Qur’ān nicht einem angesehenen Mann einer der beiden Städte (Mekka oder Ṭā’if) offenbart (anstatt der armen Waise, Muḥammad)?“
  10. Sind sie es vielleicht, die die Gnade deines Herrn zuteilen? Wir haben ihnen den Lebensunterhalt für ihr weltliches Leben zugeteilt, und Wir haben einige von ihnen über andere an Rang erhöht, damit die einen die anderen in Dienst nehmen mögen. Die Gnade deines Herrn aber ist besser als das, was sie anhäufen.
  11. Und würden die Menschen dann nicht zu einer einzigen Gemeinschaft (von Ungläubigen), so hätten Wir die Häuser jener, die nicht an den Gnadenvollen glauben, mit silbernen Dächern und silbernen Treppen versehen, auf denen sie emporsteigen,

[1] „qāla“ nach der Lesart von Ḥafṣ und Ibn ʽĀmir.

Nach der Mehrheit: „qul“: „Sprich“.

[2] Folglich gibt es immer Leute unter seinen Nachkommen, die niemanden außer Aḷḷāh anbeten.

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