1. Er ist es, der vom Himmel Wasser in ausreichendem Maß herabsendet. Und so, wie Wir dadurch totes Land zum Leben erwecken, so werdet auch ihr (am Tag der Auferstehung) wieder hervorgebracht werden[1].
  2. Er ist es, der alle Arten von Paaren erschuf[2] und euch Schiffe und Tiere gegeben hat, damit ihr sie zur Fortbewegung nützen könnt
  3. und damit ihr, während ihr fest auf ihren Rücken sitzt, der Gnade eures Herrn gedenkt und sagt: „Heilig und erhaben ist Aḷḷāh, der uns dies zu unserem Gebrauch dienstbar gemacht hat, denn wir allein wären dazu nicht imstande gewesen!
  4. Zu unserem Herrn aber werden wir gewiss zurückkehren.“
  5. Und sie machen einige Seiner Geschöpfe zu Seinen Nachkommen[3]. Wahrlich, der Mensch ist ganz offenkundig undankbar!
  6. (Sagt ihr Götzendiener etwa) Er habe sich von den Geschöpfen, die Er Selbst erschaffen hat, Töchter genommen und euch durch Söhne ausgezeichnet!
  7. Wenn einem von ihnen das verkündet wird, was er dem Gnadenvollen zuschreibt (nämlich, dass ihm eine Tochter geboren wurde), dann verfinstert sich sein Gesicht und er ist von Zorn erfüllt.
  8. Schreiben sie etwa ihrem Herrn jemanden zu, der in Schmuck und Zierat aufgezogen wurde[4] und im Streit keine klaren Worte findet?
  9. Und sie machen die Engel, die Diener des Gnadenvollen sind, zu weiblichen Wesen. Waren sie bei ihrer Erschaffung etwa dabei? Diese ihre Behauptung wird aufgezeichnet werden und sie werden (am Tag der Auferstehung) danach gefragt werden.
  10. Sie sagen: „Hätte Aḷḷāh es gewollt, so würden wir sie (die Engel) nicht anbeten.“ Sie aber haben keinerlei Wissen davon, sondern stellen nur verlogene Behauptungen auf.
  11. Haben Wir ihnen etwa ein Buch vor diesem (Qur’ān) gegeben, auf das sie sich nun berufen?
  12. Aber vielmehr sagen sie: „Wir sahen, dass unsere Vorväter Teil einer Glaubensgemeinschaft waren und sind in ihre Fußstapfen getreten, um rechtgeleitet zu sein.“

[1] Nach Lesart von Ḥamzah und al-Kisā’iyy: „so werdet auch ihr wieder hervorkommen“, (taḫruğūna).

[2] das Männliche und das Weibliche, Tag und Nacht, Sonne und Mond usw.

[3] Dies, indem sie etwa behaupten, die Engel seien Töchter Aḷḷāhs oder Aḷḷāh habe einen Sohn.

[4] Nach Lesart von Nāfiʿ, Ibn Kaṯīr und Abū ʿAmr: „der in Schmuck und Zierat aufwuchs“, (yanša’u).

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