1. Das ist die gute Nachricht, die Aḷḷāh Seinen Dienern, die glauben und Gutes tun, verkündet. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Ich verlange (für die Übermittlung der Botschaft Aḷḷāhs) keinen Lohn von euch, außer dass ihr mich um der Verwandtschaft zu euch willen liebt.“ Wer aber Gutes erwirbt, dem vermehren Wir den Lohn dafür noch. Wahrlich, Aḷḷāh ist Vergebend, Dankbar.
  2. Oder sagen sie vielleicht: „Er hat ihn (den Qur’ān) erfunden und ihn dann Aḷḷāh zugeschrieben.“ (Wenn du tatsächlich eine solche Lüge erfunden hättest) so hätte Aḷḷāh, wenn Er es wollte, dein Herz versiegelt und durch Sein Wort das Falsche ausgelöscht und der Wahrheit zum Sieg verholfen. Wahrlich, Er weiß, was in den Herzen ist.
  3. Er ist es, der die Reue Seiner Diener annimmt, die schlechten Taten vergibt und weiß, was ihr[1] tut.
  4. Er erhört die Bittgebete derer, die glauben und Gutes tun und gibt ihnen noch mehr (als das, was sie erbitten). Die Ungläubigen aber erwartet schweres Leid.
  5. Würde Aḷḷāh Seinen Dienern Versorgung in Fülle zuteilwerden lassen, so würden sie auf Erden unrecht und übermütig handeln. Er aber teilt die Versorgung in dem Maße zu, das Er will. Wahrlich, Er weiß um die Lage Seiner Diener Bescheid und sieht alles.
  6. Er ist es, der den Regen herabsendet, nachdem sie alle Hoffnung darauf bereits aufgegeben haben und so Seine Gnade ausbreitet. Und Er ist der Beschützer, der Preiswürdige.
  7. Zu Seinen Zeichen gehört die Erschaffung der Himmel und der Erde und aller Tiere, die Er darin sich ausbreiten ließ, und Er hat die Macht, sie alle, wenn Er es will, zu versammeln.
  8. Jedes Unglück, das euch trifft, geschieht aufgrund dessen, was ihr getan habt. Und Er verzeiht vieles.
  9. Ihr könnt Ihm auf Erden nicht entfliehen, und ihr habt außer Aḷḷāh keinen Beschützer und keinen Helfer.

[1] Nach Lesart von Nāfiʿ, Ibn Kaṯīr, Abū ʿAmr und Ibn ʿAmīr: „was sie tun“, (mā yafʿalūna).

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