1. Jene aber, die über Aḷḷāh(s Religion) streiten, nachdem (die Menschen) seinem Aufruf gefolgt sind (indem sie die Religion angenommen haben), deren Argumente sind vor ihrem Herrn nichtig.[1] Auf ihnen liegt der Zorn Aḷḷāhs und sie erwartet schweres Leid.
  2. Aḷḷāh ist es, der das Buch (den Qurʼān) in Wahrheit und die Gerechtigkeit herabsandte. Und was lässt dich wissen: Vielleicht ist die Stunde (der Auferstehung) schon nahe.
  3. Die, die nicht an sie glauben, wollen ihr Eintreffen beschleunigen und die, die glauben, fürchten sie und wissen, dass sie Wahrheit ist. Hört! Die, die (über das Eintreffen) der Stunde streiten, sind weit abgeirrt.
  4. Aḷḷāh ist freundlich[2] gegenüber Seinen Dienern. Er versorgt, wen Er will und Er ist der Starke, der Allüberlegene (Der Sich an Seinen Feinden rächen wird).
  5. Wer die Ernte (d. h. den Lohn) des Jenseits erstrebt, dem werden Wir seine Ernte vervielfachen. Und wer (nur) die Ernte dieser niederen Welt begehrt, dem geben Wir davon und er wird im Jenseits keinen Anteil erhalten.
  6. Haben sie etwa (andere Götter neben Aḷḷāh als) Teilhaber, die ihnen hinsichtlich der Religion gesetzlich gemacht haben, was Aḷḷāh nicht erlaubt hat?![3] Wäre nicht das Urteil Aḷḷāhs über sie (bis zum Tag der Auferstehung aufgeschoben), so wäre zwischen ihnen schon gerichtet worden. Wahrlich, die Ungerechten erwartet (am Tag der Auferstehung) schmerzliches Leid.
  7. Du (Gesandter Aḷḷāhs) wirst (im Jenseits) die Ungerechten voll Furcht sehen wegen dem, was sie (an Sünden)erworben haben, und [die Strafe] wird sie ohne jeden Zweifel treffen (denn ihre Furcht allein, ohne jemals Reue gezeigt zu haben, wird ihnen nun keinerlei Nutzen bringen). Und die, die glauben und gute Werke tun, werden sich in den Grünflächen[4] der Paradiesgärten befinden und bei ihrem Herrn alles haben, was sie sich wünschen. Das ist die große Huld.

[1] Damit ist laut Ibn ʽAbbās k das Volk der Schrift gemeint, das die Ṣaḥābah j vom Glauben abbringen wollte (siehe Ṭabariyy).

[2] Auch: gutmütig, mild, feinfühlig.

[3] Sie schreiben den Širk vor, erlauben das Verbotene und verbieten das Erlaubte.

[4] „Rauḍah“ bezeichnet auch „schöne Gärten“ oder „Gärten, an denen sich Wasser ansammelt“.

Aufrufe: 29