1. Und zu Seinen Zeichen gehört, dass du das Land brach daliegen siehst, wenn Wir aber Wasser auf es herabsenden, regt es sich und hebt sich. Wahrlich, der, der sie belebt, wird auch die Toten zum Leben erwecken, denn fürwahr, Er hat zu allem die Macht.
  2. Wahrlich, jene, die Unsere Zeichen entstellen, sind Uns nicht verborgen. Ist denn die Lage dessen, der ins Höllenfeuer geworfen wird, besser oder die Lage dessen, der sich am Tag der Auferstehung in Sicherheit (vor dem Leid) befindet? Tut, was ihr wollt, fürwahr, Er sieht alles, was ihr tut.
  3. Wahrlich, jene, die nicht an die Ermahnung (d.h. den Qur’ān) glauben, wenn sie zu ihnen kommt (werden am Tag der Auferstehung bestraft werden). Und fürwahr, er (der Qur’ān) ist ein uneinnehmbares Buch (das keiner abzuändern vermag)!
  4. Nichts Falsches kann jemals an ihn herankommen, weder von vorne noch von hinten.[1] Er ist eine Offenbarung von einem Allweisen, Preiswürdigen.
  5. Was zu dir gesagt wird, ist nur das, was schon zu den Gesandten vor dir gesagt wurde. Fürwahr, dein Herr ist der, der (dem Bereuenden) vergibt, aber auch der, der schmerzlich bestraft.
  6. Hätten Wir ihn zu einem Qur’ān in einer nichtarabischen Sprache gemacht, so hätten sie mit Sicherheit gesagt: „Würden seine Verse doch deutlich dargelegt werden (damit wir sie auch verstehen können)! Ein nichtarabischer Qur’ān übermittelt von einem Araber?“ Sag: „Er ist für die, die glauben, Rechtleitung und Heilung, und die, die nicht glauben, haben Taubheit in ihren Ohren, und sie sind blind für ihn. Es ist, als ob sie von einem weit entfernten Ort gerufen würden.“
  7. Wir haben ja bereits Moses das Buch gegeben und sie wurden darüber uneins (sodass die einen daran glaubten und die anderen nicht). Und wäre nicht ein Wort deines Herrn schon zuvor ergangen (dass am Tag der Auferstehung zwischen ihnen entschieden wird), wäre gewiss (sogleich) zwischen ihnen entschieden worden. Aber fürwahr, sie hegen über ihn (den Qur’ān) bedenkliche Zweifel.
  8. Wer Gutes tut, tut es zu seinem eigenen Nutzen und wer Schlechtes tut, so fällt der Schaden seines Tuns nur auf ihn selbst zurück. Und dein Herr tut den Menschen in keinster Weise Unrecht.

[1] Das heißt, niemand vermag dem Qur’ān etwas hinzuzufügen oder aus ihm etwas wegzustreichen, etwas zu verändern oder zu entstellen.

Aufrufe: 19