1. So bestimmte Er, dass es sieben Himmel sein sollten und erschuf diese in zwei Tagen. Jedem Himmel gab er seine Aufgabe ein. Und Wir schmückten den untersten Himmel mit Sternen und machten diese auch zum Schutz (vor den lauschenden Satanen). All das ist die Bestimmung des Allmächtigen, des Allwissenden.
  2. Wenn sie sich aber weigern (an das zu glauben, womit du gekommen bist), dann sag: „Ich habe euch vor einem Donnerschlag gewarnt, wie jenem der ʿĀd und der Ṯamūd.“
  3. Als die Gesandten einer nach dem anderen zu ihnen kamen (und sie aufforderten): „Betet keinen außer Aḷḷāh an!“, da sagten sie: „Hätte Aḷḷāh es gewollt, so hätte Er einen Engel zu uns gesandt (und nicht bloß Menschen, wie ihr es seid). Wir aber glauben nicht an das, womit ihr gesandt wurdet.“
  4. Was die ʿĀd betrifft, so verhielten sie sich ohne jedes Recht hochmütig auf Erden und sagten: „Wer besitzt denn mehr Macht als wir?“ War ihnen denn nicht bewusst, dass Aḷḷāh, der sie erschuf, mehr Macht besitzt als sie? Sie aber lehnten Unsere Zeichen weiterhin ab.
  5. Da sandten Wir mehrere Tage lang einen heulenden Wind über sie, um sie das Leid der Demütigung auf Erden kosten zu lassen. Aber das Leid des Jenseits ist fürwahr beschämender, und sie werden keine Hilfe finden.
  6. Was aber die Ṯamūd betrifft, so machten Wir ihnen den rechten Weg deutlich, sie aber zogen Blindheit der Rechtleitung vor. Da erfasste sie der Donnerschlag des schmachvollen Leidens, wegen all dem, was sie getan hatten.
  7. Und Wir retteten nur jene, die glaubten und gottesfürchtig waren.
  8. An dem Tag, an dem die Feinde Aḷḷāhs beim Höllenfeuer zusammengeschart[1] und (von den Engeln) in Zaum gehalten werden (sodass sie nicht zu fliehen vermögen),
  9. bis, wenn sie ihm (dem Höllenfeuer) nahegekommen sind (und ihre Vergehen abstreiten), ihre Ohren, ihre Augen und ihre Haut Zeugnis ablegen werden von dem, was sie zu tun pflegten.

[1] Nach Lesart von Nāfiʿ: „an dem Wir die Feinde Aḷḷāhs (…) zusammenscharen“, (naḥšuru).

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