1. Fürwahr, die Stunde wird gewiss kommen, die meisten Menschen aber glauben nicht.
  2. Euer Herr sagt doch: „Bittet Mich (allein), und Ich werde eure Bitte erhören. Wahrlich, die, die zu hochmütig sind, Mir (allein) zu dienen, werden gewiss gedemütigt ins Höllenfeuer eingehen[1]!“
  3. Aḷḷāh ist es, der euch die Nacht (dunkel) gemacht hat, damit ihr in ihr Ruhe findet und der euch den Tag (hell) gemacht hat, damit ihr euch umschauen (und tätig sein) könnt. Aḷḷāh ist fürwahr der, der voller Güte gegenüber den Menschen ist, die meisten Menschen aber sind (dafür) undankbar.
  4. Der (euch all diese Gnade gewährt) ist Aḷḷāh, euer Herr, der Schöpfer aller Dinge. Es gibt nichts neben Ihm, das der Anbetung würdig ist. Wie könnt ihr euch nur davon abbringen lassen (Ihm allein zu dienen)?
  5. So wie sie (die Qurayš) sich (vom Glauben) abwenden lassen, wurden auch jene (vor ihnen), die die Zeichen Aḷḷāhs abstreiten, (vom Glauben) abgewendet.
  6. Aḷḷāh ist es, der euch die Erde als Wohnstätte gemacht hat und den Himmel als festes Bauwerk, der euch (in den Leibern eurer Mütter) geformt und euch in bester Weise geformt hat und der euch mit den guten Dingen versorgt. So ist Aḷḷāh, euer Herr. Segensreich ist darum Aḷḷāh, der (einzige) Herr der Welten.
  7. Er ist der Lebende (der niemals stirbt), es gibt nichts Anbetungswürdiges außer Ihm, darum ruft einzig Ihn an, aufrichtig im Glauben an Ihn allein. Aller Lobpreis gebührt Aḷḷāh, dem Herrn der Welten.
  8. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Mir wurde, als die klaren Beweise meines Herrn zu mir kamen, verboten, jenen (Götzen) zu dienen, die ihr an der Stelle Aḷḷāhs anruft, und mir wurde befohlen, mich dem Herrn der Welten zu ergeben.“

[1] „sayadḫulūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn Kaṯīr, einer Version von Šuʽbah, ʼAbū Ǧaʽfar und Ruways: „sayudḫulūna“ : „hineingebracht“.

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