1. Schon Josef ist einst mit klaren Beweisen (der Einheit Aḷḷāhs) zu euch gekommen, ihr aber habt nicht aufgehört, [an der Botschaft] zu zweifeln, die er euch überbrachte, bis ihr, als er schließlich starb, sagtet: „Aḷḷāh wird nach ihm keinen Gesandten mehr schicken.“ Und genauso (wie ihr euch durch euren Zweifel von der Wahrheit habt abwenden lassen) führt Aḷḷāh den in die Irre, der (die von Ihm gesetzten Grenzen) überschreitet und voll Argwohn ist,
  2. jene, die über die Zeichen Aḷḷāhs streiten (um sie für nichtig zu erklären), ohne irgendwelche Beweise zu haben. Das ist aus der Sicht Aḷḷāhs und der Gläubigen überaus verabscheuungswürdig. Ebenso aber (wie Aḷḷāh die Herzen derer, die über die Zeichen Aḷḷāhs streiten versiegelte) versiegelt Er das Herz eines jeden, der (für die Wahrheit zu) hochmütig und überheblich ist.[1]
  3. Da sagte der Pharao (zu seinem Minister): „Hāmān, errichte mir ein hohes Gebäude, damit ich vielleicht die Zugänge erreiche,
  4. die Zugänge zu den Himmeln, um zum Gott Moses‘ zu gelangen. Ich halte ihn aber wahrlich für einen Lügner.“ So erschien dem Pharao sein übles Handeln als wohlgefällig, und er wurde vom Weg (der Wahrheit) abgehalten.[2] Die List des Pharaos aber führte zu nichts als ins Verderben.
  5. So sagte der (Mann), der glaubte (und seinen Glauben geheimhielt): „Mein Volk! Folgt mir, ich führe euch den Weg der Rechtschaffenheit.

39 Mein Volk! Dieses weltliche Leben ist nur ein (vergänglicher) Genuss, das Jenseits aber ist die ewige Bleibe.

  1. Wer ein Übel begeht, dem wird dieses nur in gleichem Maße vergolten. Jene aber, die Gutes tun, seien sie männlich oder weiblich, und gläubig sind, die werden ins Paradies eingehen[3] und darin ohne jede Berechnung versorgt werden.

[1] „qalbi“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach ʼAbū ʽAmr und Ibn ʽĀmir: „qalbin“: „Ebenso aber (wie Aḷḷāh die Herzen derer, die über die Zeichen Aḷḷāhs streiten versiegelte) versiegelt Er ein jedes (für die Wahrheit zu) hochmütig und überhebliche Herz.“

[2] „ṣudda“ nach einer Lesart.

Nach Nāfiʽ, Ibn Kaṯīr, ʼAbū ʽAmr, Ibn ʽĀmir und ʼAbū Ǧaʽfar: „ṣadda“: „und er hielt vom Weg (der Wahrheit) ab.“

[3] „yadḫulūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn Kaṯīr, ʼAbū ʽAmr, Šuʽbah, ʼAbū Ǧaʽfar und Yaʽqūb: „yudḫalūna“: „hineingebracht werden“.

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