1. Und du wirst sehen, wie die Engel (an jenem Tag) den Thron umgeben und ihren Herrn heilig und erhaben erklären (über jegliche Zuschreibung der Ungläubigen, die Ihm nicht geziemt). Es wird dann zwischen allen Geschöpfen in Gerechtigkeit entschieden werden, und es wird gesprochen werden: „Aller Lobpreis gebührt Aḷḷāh, dem Herrn der Welten!“

 

Sūrah 40 Ġāfir – Der Vergebende

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Ḥā Mīm.[1]
  2. Die Herabsendung des Buches stammt von Aḷḷāh, dem Allüberlegenen, dem Allwissenden,
  3. dem die Sünden Vergebenden und die Reue Annehmenden, dem Strengen im Strafen ist, dem Besitzer grenzenloser Huld. Es gibt keinen wahren Gott außer Ihm, und zu Ihm erfolgt die Rückkehr.
  4. Nur die, die nicht glauben, streiten (aufgrund ihres schwachen Verstandes) über die Zeichen Aḷḷāhs. So lass dich dadurch, dass sie (aufgrund ihres Wohlstandes) im Land schalten und walten, wie sie wollen, nicht täuschen.
  5. Schon vor ihnen wies das Volk Noahs die Wahrheit zurück und nach ihm all jene, die sich (gegen die Gesandten Aḷḷāhs) verbündet hatten[2]. Jede dieser Gemeinschaften schmiedete Ränke gegen ihren jeweiligen Gesandten, um ihn zu töten, und sie stritten mit ihren nichtigen Argumenten, um so die Wahrheit zu entkräften. Daraufhin packte Ich sie, und wie sah da Meine Strafe aus!
  6. So bewahrheitete sich das Wort[3] deines Herrn hinsichtlich derer, die die Wahrheit leugneten, dass sie nämlich zu den Insassen des Höllenfeuers gehören werden.
  7. Die (Engel), die den Thron tragen und die, die ihn umgeben, erklären ihren Herrn heilig und erhaben, glauben an Ihn und bitten für die Gläubigen um Vergebung (und sagen): „Unser Herr, Du umfasst alles mit Deiner Gnade und Deinem Wissen! Darum vergib jenen, die bereuen und Deinem Weg folgen und bewahre sie vor dem Leid des Höllenfeuers!

[1] Siehe Sūrah Nr. 68 Vers 1.

Hier endet nur nach der kūfischen Zählung ein Vers.

[2] Gemeint sind hier die Stämme ʿĀd und Ṯamūd, das Volk Lots, die Bewohner Madyans und die Leute des Pharao.

[3] „kalimatu“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Nāfiʿ, Ibn ʿĀmir und ʼAbū Ǧaʽfar: „kalimātu“: „die Worte deines Herrn“.

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