1. Das Übel dessen, was sie (durch ihre Vielgötterei und Sünden) erworben haben, wird ihnen deutlich werden, und das (Leid des Höllenfeuers), worüber sie zu spotten pflegten, wird sie umfassen.
  2. Wenn den (ungläubigen) Menschen ein Unglück (wie Krankheit oder Armut) trifft, dann fleht er Uns an. Wenn Wir ihm aber dann eine Gunst (wie Gesundheit und Vermögen) gewähren, sagt er: „Das wurde mir nur deshalb zuteil, weil Aḷḷāh weiß, dass ich es verdiene.“ Vielmehr jedoch ist es eine Prüfung, die meisten aber wissen es nicht (und lassen sich durch die Gaben Gottes verblenden).
  3. Schon jene (Ungläubigen), die vor ihnen waren, haben dasselbe gesagt. Nichts aber hat ihnen das, was sie (an Vermögen und Rang) erworben haben, genützt.
  4. So trafen sie (die Früheren) die schlimmen Folgen dessen, was sie getan haben, und auch die jetzigen Ungerechten werden von den Folgen ihres Tuns eingeholt werden, und sie werden dem nicht entkommen können.
  5. Wissen Sie denn nicht, dass Aḷḷāh, wem immer Er will, Versorgung reichlich gewährt (um zu sehen, ob er dankbar ist) oder sie aber beschränkt (um zu sehen, ob er geduldig ist)? Darin liegen fürwahr Zeichen für die, die glauben.
  6. Sag (Gesandter Aḷḷāhs, dass Aḷḷāh spricht): „Meine Diener, die ihr euch (durch euren Götzendienst und eure Übeltaten) gegen euch selbst vergangen habt, verliert nicht die Hoffnung auf die Gnade Aḷḷāhs. Denn fürwahr, Aḷḷāh vergibt (dem, der bereut) alle Sünden, denn Er ist wahrlich der Allvergebende, der Gnädige.
  7. Wendet euch eurem Herrn (mit guten Werken) zu und ergebt euch Ihm (in Demut), bevor das Leid über euch kommt und es keinen mehr geben wird, der euch hilft
  8. und folgt dem Besten, das von eurem Herrn auf euch herabgesandt wurde (nämlich dem Qur’ān), bevor das Leid plötzlich über euch kommt, ohne, dass ihr (sein Nahen) bemerkt.
  9. (Tut das,) damit keiner (am Tag der Auferstehung) sagt: „Wie sehr bereue ich es, dass ich Aḷḷāh gegenüber nachlässig war und zu denen gehörte, die sich (über die Gläubigen) lustig gemacht haben!“

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