1. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Mir wurde befohlen, einzig Aḷḷāh zu dienen und Ihm gegenüber in der Religion[1] aufrichtig zu sein.[2]
  2. Und mir wurde aufgetragen, der Erste der Gottergebenen (Muslime) zu sein.“
  3. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Ich fürchte, dass, wenn ich meinem Herrn nicht gehorche, mich das Leid eines gewaltigen Tages erwartet.“
  4. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Einzig Aḷḷāh diene ich, aufrichtig Ihm gegenüber in meiner Religion.[3]
  5. So dient ihr an Seiner Stelle, wem auch immer ihr wollt.“ Sag: „Die (wirklichen) Verlorenen sind die, die sich selbst und ihre Angehörigen am Tag der Auferstehung verloren haben werden. Hört! Das ist der offenkundige Verlust!
  6. Schattendächer aus Feuer werden sich über ihnen befinden, und unter ihnen ebenso.“ Auf diese Weise erfüllt Aḷḷāh Seine Diener mit Furcht. O Meine Diener, darum nehmt euch vor Mir in Acht!
  7. Für jene aber, die sich davon fernhalten, Götzen zu dienen, und sich in Reue Aḷḷāh zuwenden, gibt es die frohe Botschaft (des Paradieses) – darum (Gesandter Aḷḷāhs) verkünde Meinen Dienern die gute Nachricht,[4]
  8. ihnen, die dem, was gesagt wird, zuhören und dem besten davon folgen (weil sie das Gute vom Schlechten unterscheiden). Jene sind es, die Aḷḷāh geleitet hat, und jene sind es, die ihren Verstand gebrauchen.
  9. Aber was den betrifft, gegen den das Urteil, dass er ins Höllenfeuer gelangen wird, gefällt wurde (weil er auf seinem Unglauben beharrt, so gibt es für dich, Gesandter Aḷḷāhs, kein Mittel, ihn rechtzuleiten). Kannst du etwa jemanden aus dem Höllenfeuer retten?
  10. Die aber, die sich vor Ihrem Herrn (durch die Umsetzungen Seiner Anordnungen) in Acht nehmen, werden hochgelegene Gemächer, über denen sich weitere Gemächer befinden, besitzen, unter denen Bäche fließen.[5] Das ist ein Versprechen Aḷḷāhs, und Aḷḷāh bricht Sein Versprechen nicht.
  11. Siehst du nicht, dass Aḷḷāh Wasser vom Himmel herabsendet und es zu den Quellen (in die Erde) eindringen lässt. Dann bringt Er dadurch Pflanzen verschiedener Farben hervor. Später werden sie welk, und du siehst sie gelb werden, und daraufhin lässt Er sie zu Staub werden. Wahrlich, darin liegt eine Erinnerung für jene, die ihren Verstand gebrauchen.[6]

[1] Oder: „Anbetung“. Dasselbe gilt für Vers 14.

[2] Nur nach der kūfischen und damaszenischen Zählung endet hier ein Vers.

[3] Nur nach der kūfischen und damaszenischen Zählung endet hier ein Vers.

[4] Hier endet nach der mekkanischen und ersten medinensischen Zählung kein Vers.

[5] Hier endet nach der mekkanischen und ersten medinensischen Zählung ein Vers.

[6] Manche Gelehrte sehen hier ein Gleichnis: In ihm ist das Wasser der Qurʼān, der die Herzen belebt, das Wasser, dass die Quellen aufsucht, beschreibt die Übermittlung der Botschaft und die unterschiedlichen Pflanzen, die durch das Wasser hervorgebracht werden, sind die Menschen, die unterschiedlich auf den Qurʼān reagieren. Alle sterben letztendlich und kehren zu ihrem Herrn zurück.

Offensichtlich ist diese Beschreibung eine Demonstration Seiner Macht, Lebendiges (Pflanzen) aus Totem (Erde und Wasser) hervorzubringen. Dies ist eine Erinnerung an die Wiederauferstehung.

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