1. So sagte Aḷḷāh: „Das ist dann die Wahrheit[1] (von mir),[2] und ich spreche (nur) die Wahrheit:[3]
  2. Wahrlich, Ich werde das Höllenfeuer mit dir und mit all jenen, die dir (von den Menschen und Ǧinn im Unglauben) folgen, füllen!“
  3. Sag (Gesandter Aḷḷāhs, zu den Ungläubigen): „Ich verlange keinen Lohn für das (was ich euch übermittle) und lege mir nichts (Zusätzliches) auf (sondern tue lediglich das, was mir aufgetragen wurde).
  4. [Der Qur’ān] ist nur eine Ermahnung für alle Welten (der Menschen und Ğinn),
  5. und ihr werdet mit Sicherheit die (Wahrheit seiner) Botschaft nach einer gewissen Zeit erkennen (nämlich nach eurem Tod).“

 

Sūrah 39 az-Zumar – die Scharen

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Die Herabsendung des Buches ergeht von Aḷḷāh, Dem, Der (allen Geschöpfen) überlegen ist und (in all Seinen Entscheidungen) weise handelt.
  2. Wahrlich, Wir haben auf dich (Gesandter Aḷḷāhs) das Buch mit der Wahrheit herabgesandt. Darum diene Aḷḷāh, indem du Ihm die Religion (und die darin beinhalteten Gottesdienste) ganz allein widmest.
  3. Gebührt nicht Aḷḷāh allein der reine Glaube (ohne Ihm darin irgendetwas zur Seite zu stellen)? Jene, die sich neben Ihm beschützende (falsche Götter) nehmen, sagen: „Wir beten doch nur deshalb zu ihnen, damit sie uns Aḷḷāh näherbringen.“ Aḷḷāh wird fürwahr zwischen ihnen (den Götzendienern und den Gläubigen) hinsichtlich dessen, worüber sie uneinig sind, entscheiden.[4] Wahrlich, Aḷḷāh leitet keinen auf den rechten Weg, der ein Lügner und stets undankbar (gegenüber den Wohltaten Aḷḷāhs) ist.
  4. Hätte Aḷḷāh sich ein Kind nehmen wollen, so hätte Er aus dem, was Er erschaffen hat, wählen können, was immer Er will. Heilig und erhaben ist Er über das, was sie Ihm zuschreiben. Er ist Aḷḷāh, der Einzigartige (hinsichtlich Seines Wesens, Seiner Eigenschaften und Taten), der (deshalb) all Seine Geschöpfe bezwingen kann.
  5. Er erschuf die Himmel und die Erde in Wahrheit. Er lässt die Nacht in den Tag eindringen und den Tag in die Nacht. Sonne und Mond hat Er dienstbar gemacht und jeder zieht seine Bahn für eine bestimmte Frist. Ist nicht Er der Allüberlegende und ständig Vergebende?

[1] „fal-ḥaqqu“ nach der Lesart von ʽĀṣim, Ḥamzah, und Ḫalaf.

Nach der Mehrheit: „fal-ḥaqqa“. Demnach würde man entweder „Sodann, bei der Wahrheit (schwöre ich) und ich […]“ oder „So (haltet euch an) die Wahrheit und ich […]“.

[2] Oder: „Sodann: Ich bin die Wahrheit“.

[3] Hier endet nach der kūfischen und Ḥimṣischen Zählung ein Vers.

[4] Hier endet nur nach der kūfischen Zählung kein Vers.

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