1. Und Wir schenkten ihm seine Angehörigen (wieder) und noch einmal die gleiche Anzahl (an Söhnen und Enkel) dazu, als Gnade von Uns und als Erinnerung für die, die Verstand besitzen (dass das gute Ende den Geduldigen vorbehalten ist).
  2. (Wir sagten zu ihm, nachdem er u schwor, seiner Frau einhundert Schläge zu versetzen:) „Nimm ein Bündel aus dünnen Halmen in die Hand, und schlag sie damit, und brich nicht deinen Eid.“ Wahrlich, Wir fanden ihn geduldig. Welch ein vortrefflicher Diener! Wahrlich, stets wandte er sich (Uns) in Reue zu.
  3. Gedenke (Gesandter Aḷḷāhs) auch Unserer Diener[1] Abraham, Isaak und Jakob, Männer von Standhaftigkeit (im Gehorsam) und tiefer Einsicht in die Wahrheit.
  4. Wir wählten sie aus, indem Wir ihnen eine Besonderheit[2] gewährten: das (in ihren Herzen fest gegründete) stete Gedenken an die letzte Bleibe (im Jenseits).
  5. Wahrlich, vor Uns zählen sie zu den Auserwählten (für den Dienst und den Gehorsam an Uns) und Besten (Unsere Botschaft zu empfangen und den Menschen zu übermitteln).
  6. Und denke (Gesandter Aḷḷāhs) auch an Ismael, an al-Yasaʽ[3] und Ḏū l-Kifl; sie alle gehörten zu den Auserwählten.
  7. Dies hier ist eine Erinnerung (an sie alle). Für die (alle) Achtsamen (vor Aḷḷāh) aber wird es (im Jenseits) die schönste Heimstatt geben,
  8. Gärten, ewig darin zu verweilen, deren Tore für sie (zum festlichen Empfang) weit geöffnet sind.
  9. Dort werden sie zurückgelehnt ruhen und nach Früchten und Getränken verlangen können (so viel immer sie wollen).
  10. Bei ihnen werden ihnen gleichaltrige Gefährtinnen sein, deren Blicke allein ihren Ehegatten gelten.
  11. Das ist es, was euch[4] für den Tag der Abrechnung versprochen ist.
  12. Wahrlich, das ist Unsere Versorgung für euch. Sie wird kein Ende nehmen.
  13. Das ist es (nämlich die Versorgung der Achtsamen vor Aḷḷāh)! Fürwahr, aber auf jene, die die Grenzen Aḷḷāhs (durch Unglauben und Sünden) überschreiten, wartet die schlimmste Heimstatt!
  14. Dem Höllenfeuer werden sie ausgesetzt sein, und welch übles Ruhelager ist das!
  15. Das ist es (was sie erwartet). So sollen sie es kosten, kochendes Wasser und Eiter[5].
  16. Und noch anderen Leiden, die diesen gleichen, werden sie ausgesetzt sein.
  17. (Die einen Höllenbewohner werden zu den anderen sagen:) „Da ist eine Gruppe, die zu euch (in die Hölle) kommt!“ (Daraufhin werden die anderen entgegnen:) „Heißt sie nicht willkommen! Sie werden das Höllenfeuer erleiden (wie wir)!“
  18. Da werden jene (die sich zu den anderen beiden Gruppen gesellen werden) sagen: „Nein, vielmehr seid ihr es! Ihr sollt nicht willkommen geheißen werden! Ihr (Anführer) wart es ja, die uns hierhergebracht habt! Was für ein furchtbarer Ort!“
  19. Und sie (die Mitläufer) sprechen (folgendes Bittgebet gegen ihre Anführer): „Unser Herr, wer auch immer das für uns vorbereitet hat, lass ihn das doppelte Leid im Höllenfeuer erdulden!“

[1] „ʽibādanā“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn Kaṯīr: „ʽabdanā“: „Unseres Dieners Abraham, ebenso Isaaks und Jakobs“.

[2] „ḫāliṣatin“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Nāfiʽ, einer Version von Hišām und ʼAbū Ǧaʽfar: „ḫāliṣati“: „indem Wir ihnen die Besonderheit des (in ihren Herzen fest gegründeten) stetigen Gedenkens an die letzte Bleibe (im Jenseits) gewährten“.

[3] Nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ḥamzah, Kisā’iyy und Ḫalaf: „al-laysaʽa“: Zwei Aussprachen für denselben Namen dieses Propheten u.

[4] „tūʽādūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn Kaṯīr und ʼAbū ʽAmr: „yūʽadūna“: „ihnen“.

[5] Oder: Eiseskälte.

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