1. Sei geduldig (Gesandter Aḷḷāhs) angesichts dessen, was sie sagen, und denk an Unseren Diener David, der (gegenüber den Angriffen seiner Feinde) so stark war (und standhaft in seinem Gehorsam gegenüber Aḷḷāh). Wahrlich, er war immer bereit, sich (Aḷḷāh) in Reue zuzuwenden.
  2. Fürwahr, Wir ließen die Berge mit ihm gemeinsam Aḷḷāh am Nachmittag und vormittags bei Sonnenaufgang lobpreisen.
  3. Und die Vögel ließen Wir (nach seinem Befehl) in Scharen zusammenkommen, und sie alle gehorchten (und folgten) ihm (beim Lobpreisen).
  4. Wir festigten seine Herrschaft (durch seine Ausstrahlung und Kraft), verliehen ihm die die Weisheit (der Prophetenschaft) und gewährten ihm Entscheidungsvermögen und Urteilskraft.
  5. Hat dich (Gesandter Aḷḷāhs) der Bericht von den Streitenden erreicht, die (zu David) in seine Gebetsstätte (an der er u zu beten pflegte) hinaufgestiegen waren?
  6. Als sie bei David (unerwartet) eindrangen, erschrak er vor ihnen, und sie sagten: „Fürchte dich nicht, denn wir sind nur zwei Streitende, von denen einer dem anderen Unrecht getan hat. Darum fälle du ein gerechtes Urteil zwischen uns, weiche nicht von der Gerechtigkeit ab und führe uns auf den richtigen Weg!
  7. Siehe, das ist mein Bruder. Er besitzt neunundneunzig Mutterschafe, und ich besitze nur eines. Dennoch sagte er: „Überlass es mir!“ und überwältigte mich mit seinen Argumenten.
  8. David sagte: „Dein Bruder hat dir Unrecht getan, als er dich aufforderte, dein Schaf den seinen hinzuzufügen. Viele von denen, die miteinander Geschäfte treiben, tun einander Unrecht, außer denen, die glauben und Gutes tun; das aber sind nur wenige.“ David aber erkannte (in diesem Moment), dass Wir ihn selbst auf die Probe gestellt hatten, und so bat er seinen Herrn um Vergebung, warf sich anbetend vor Ihm nieder und wandte sich (Ihm) in Reue zu.
  9. So vergaben Wir ihm, und er wird wahrlich zu jenen gehören, die Uns nahe sind und eine herrliche Heimstatt erlangen.
  10. O David, Wir haben dich zu einem Statthalter auf Erden gemacht, darum richte zwischen den Menschen in Gerechtigkeit, und urteile nicht gemäß deiner eigenen Wünsche, sodass du vom Weg Aḷḷāhs abkommst (indem du jemanden aufgrund von Freundschaft oder Verwandtschaft Recht gibst). Denn wahrlich, jenen, die vom Weg Aḷḷāhs abirren, steht schweres Leiden bevor, weil sie den Tag der Abrechnung vergessen haben.

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