1. Was ist mit euch? Wie urteilt ihr denn?!
  2. Wollt ihr euch denn nicht besinnen?
  3. Oder habt ihr etwa einen klaren Beweis (wie ein offenbartes Buch, für das, was ihr sagt)?
  4. Dann kommt her mit eurer Schrift, wenn ihr tatsächlich die Wahrheit sprecht.
  5. [Die Götzendiener] stellen eine Verwandtschaft zwischen Ihm und den (ihnen) verborgenen (Engeln) her (indem sie behaupten, die Engel seien Töchter Aḷḷāhs), aber die verborgenen (Engel) wissen, dass [die Götzendiener] einst von Aḷḷāh (zur Rechenschaft)vorgeführt werden.
  6. Heilig und erhaben ist Aḷḷāh über all das, was [die Götzendiener] Ihm zuschreiben!
  7. Nur Aḷḷāhs auserwählte Diener[1] tun das nicht: (Vielmehr beschreiben sie Aḷḷāh nur so wie Er Sich Selbst beschrieb und Sein Gesandter).
  8. Wahrlich, ihr (ihr Götzendiener) und das, was ihr verehrt
  9. vermag keinen in die Irre zu führen,
  10. außer denjenigen (den Aḷḷāh für das Höllenfeuer bestimmt hat und) der (darum) darauf zueilt.
  11. (Und die Engel sagen:) „Es gibt keinen unter uns, der nicht einen für ihn bestimmten Platz (im Dienst Aḷḷāhs) innehätte.
  12. Wahrlich, wir sind die, die (in Anbetung und Gehorsam Aḷḷāhs) in Reihen stehen,
  13. und wir sind fürwahr diejenigen, die Ihn heilig und erhaben erklären (über alle Zuschreibungen, die Ihm nicht geziemen).“
  14. Sie (die Götzendiener Mekkas) pflegten (vor der Entsendung Muḥammads) stets zu sagen:[2]
  15. „Hätten auch wir eine Überlieferung der Früheren (wie z.B. die Thora),
  16. dann würden wir gewiss zu Aḷḷāhs auserwählten Dienern[3] gehören.“
  17. Trotzdem aber glauben sie nun nicht an [den Qur’ān]. Aber sie werden bald erfahren (welche Strafe sie am Tag der Auferstehung erwartet).
  18. Schon zuvor ist Unser Wort ergangen, dass Unsere gesandten Diener es sein werden,
  19. dass fürwahr sie es sein werden, die (von Aḷḷāh) Beistand erhalten werden
  20. und dass Unsere Heerscharen wahrlich (die dafür kämpfen, dass Aḷḷāhs Wort der höchste Rang zukommt) den Sieg davontragen werden.
  21. Darum (Muḥammad) wende dich von ihnen für eine festgesetzte Zeit (die Aḷḷāh allein kennt) ab (bis die Strafe sie einholen wird),
  22. und sieh sie dir an. Auch sie werden dann sehen (wenn ihnen ihr Sehen nichts mehr nützen wird).
  23. Haben sie es etwa eilig damit, dass Unsere Strafe über sie kommt?
  24. Wenn sie aber über sie hereinbricht, welch ein schlimmes Erwachen wird das (für diejenigen) sein (die zuvor gewarnt wurden).
  25. Darum (Muḥammad) wende dich für eine festgesetzte Zeit von ihnen ab (bis die Strafe über sie kommen wird),
  26. und sieh (sie) dir an. Auch sie werden dann (die Strafe Aḷḷāhs) sehen.
  27. Heilig und erhaben ist dein Herr, der Herr der Überlegenheit, über all das, was sie (Ihm) zuschreiben!
  28. Und Friede sei auf Seinen Gesandten!
  29. Und aller Lobpreis gebührt allein Aḷḷāh, dem Herrn der Welten!

[1] Nach Lesart von Ibn Kaṯīr, Abū ʿAmr und Ibn ʿĀmir: „Aḷḷāhs aufrichtig ergebene Diener“, (ʿibāda ḷḷāhi l-muḫliṣīna).

[2] Hier endet nur nach der Zählung von ʼAbū Ǧaʽfar, dem Medinenser, kein Vers.

[3] Nach Lesart von Ibn Kaṯīr, Abū ʿAmr und Ibn ʿĀmir: „zu Aḷḷāhs aufrichtig ergebenen Dienern“, (ʿibāda ḷḷāhi l-muḫliṣīna).

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