1. und machten seine Nachkommen[1] zu den Einzigen, die auf Erden weiterlebten.
  2. Und Wir ließen die späteren Generationen seiner gedenken (mit den Worten):
  3. „Friede[2] sei auf Noah in allen Welten!“
  4. So belohnen Wir die, die Gutes tun.
  5. Denn er war einer Unserer gläubigen Diener.
  6. Die anderen aber ließen Wir daraufhin (in der Sintflut) ertrinken.
  7. Und fürwahr, auch Abraham vertrat seine Glaubensüberzeugung,
  8. als er sich mit reinem Herzen seinem Herrn zuwandte
  9. und zu seinem Vater und seinem Volk (tadelnd) sagte: „Was betet ihr denn da an?
  10. Verlangt ihr etwa nach erlogenen Göttern an der Stelle Aḷḷāhs?
  11. Wie denkt ihr denn über den Herrn der Welten (und wie Er mit euch am Tag der Auferstehung verfahren wird)?“
  12. Dann blickte er (nachdenklich) zu den Sternen empor (um zu überlegen, wie er es vermeiden könnte, den Ort mit seinem Volk zu verlassen)
  13. und sagte: „Wahrlich, ich bin krank!“
  14. Da kehrten sie ihm den Rücken zu und gingen davon.
  15. Er aber wandte sich an ihre Götter und sagte (spöttisch): „Wollt ihr denn nicht essen (nämlich von den Speisen, die euch die Götzendiener dargebracht haben)?
  16. Was ist mit euch? Warum redet (und antwortet) ihr denn nicht?“
  17. Dann wandte er sich gegen sie und schlug mit der Rechten auf sie ein (und zerschlug sie bis auf ihren Größten),[3]
  18. und [die Götzendiener] kamen eilig zu ihm gelaufen.
  19. Er sagte: „Betet ihr denn etwas an, was ihr selbst geschnitzt habt?
  20. Wo es doch Aḷḷāh ist, der euch und euer Tun erschaffen hat?“
  21. Da riefen sie (nachdem sie keiner Argumente hatten): „Errichtet einen Scheiterhaufen für ihn und werft ihn ins Feuer!“
  22. So wollten sie ihm ein Übel zufügen, Wir aber machten sie zu den Unterlegenen (indem Wir das Feuer für Abraham kühl und ungefährlich sein ließen).
  23. Er sagte: „Wahrlich, ich (werde dieses Land verlassen) und zu meinem Herrn (in ein Land) gehen (in dem ich Ihn anbeten kann); er wird mich zu dem führen (was gut für mich ist in dieser Welt und im Jenseits)!
  24. Mein Herr, schenke mir einen Sohn, der zu den Rechtschaffenen gehört (und mir in der fremden Gegend eine Stütze ist)!“
  25. Da überbrachten Wir ihm die freudige Nachricht eines sanftmütigen Jungen (nämlich Ismael u).
  26. Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten,[4] sagte Abraham: „O mein Söhnchen, ich sah im Traum (eine Offenabrung Aḷḷāhs), dass ich dich als Opfer darbringen soll. So sag mir, was du darüber denkst.“[5] Er antwortete: „Mein Vater, tu, was dir befohlen wurde. Du wirst mich, so Aḷḷāh will, geduldig vorfinden.“

[1] Oder: Seine Angehörigen und gläubigen Gefolgsleute.

[2] Oder: „Unversehrtheit“. Die Generationen nach ihm u erwähnen ihn nur im Guten.

[3] Siehe Sūrah al-’Anbiyā’ 21:58.

[4] Er erlangt also das Alter, ab dem der Vater von seinem Sohn profitieren kann.

[5] „tarā“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ḥamzah, Kisā’iyy und Ḫalaf: „turī“: „So sag mir, wieviel Geduld du mir zeigen wirst.“

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