1. Und führe (Gesandter Aḷḷāhs) ihnen als Beispiel an, wie die Bewohner der Stadt sich einst verhielten, als Gesandte zu ihnen kamen:
  2. Wir hatten zwei Gesandte zu ihnen geschickt, und sie bezichtigten beide der Lüge. So stärkten Wir sie durch einen dritten Gesandten, und alle drei sprachen zu ihnen: „Wahrlich, wir wurden zu euch entsandt (um euch zum Glauben an den einen Gott aufzurufen).“
  3. Die Bewohner der Stadt aber erwiderten: „Ihr seid doch nur Menschen wie wir! Nichts hat der Gnadenvolle offenbart, ihr erzählt nur Lügen!“
  4. Sie sagten: „Unser Herr weiß, dass wir gewiss zu euch geschickt wurden.
  5. Und unsere Aufgabe ist es lediglich, euch die klare Botschaft zu überbringen.“
  6. Die Bewohner der Stadt aber entgegneten: „Ihr seid fürwahr ein böses Vorzeichen! Wenn ihr nicht damit aufhört (uns zu eurem Glauben aufzurufen), werden wir euch wahrlich steinigen, und ihr werdet schlimmes Leid durch uns erfahren!“
  7. Da sagten die Gesandten: „Das böse Vorzeichen haftete euch (aufgrund eures Unglaubens) selbst an. Seht ihr etwa ein böses Vorzeichen darin, wenn ihr an Aḷḷāh erinnert werdet? Ihr seid vielmehr Leute, die jedes Maß überschreiten.“
  8. Da kam vom entferntesten Ende der Stadt ein Mann gelaufen und sagte: „Mein Volk, hört auf die Gesandten!
  9. Folgt jenen, die keinerlei Lohn von euch verlangen und die rechtgeleitet sind!
  10. Warum sollte ich denn nicht dem dienen, der mich erschaffen hat? Zu Ihm werdet ihr ja zurückkehren.
  11. Soll ich vielleicht andere Gottheiten neben Ihm anbeten? Wenn der Gnadenvolle mir Schaden zufügen will, so wird mir ihre Fürsprache nichts nützen, und sie werden mich nicht retten können.
  12. Da hätte ich tatsächlich einen ganz offenkundigen Irrweg eingeschlagen.“
  13. Wahrlich, ich glaube an (meinen und) euren Herrn, darum hört auf mich!“
  14. Da wurde zu ihm gesagt (nachdem sein Volk ihn getötet hatte): „Geh ein ins Paradies!“ Und er sagte (nachdem er die Wonnen des Paradieses gesehen hatte): „Wenn mein Volk doch nur wüsste,
  15. wie mein Herr mir vergeben und mich zu einem der Geehrten gemacht hat!“

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