1. Sag: „Die Wahrheit (des Islam) ist gekommen, und das Falsche (wie die Götzen) kann weder etwas zu Beginn hervorbringen noch (einen Toten wieder zum Leben) zurückbringen..“
  2. Sag: „Wenn ich (von der Wahrheit) abirre (in dem, was ich euch überbringe), so trifft der Schaden nur mich selbst, und bin ich rechtgeleitet, dann allein durch das, was mein Herr mir offenbart hat, denn wahrlich, Er hört alles (was Seine Diener sagen) und ist stets nahe (sodass Ihm meine Aussagen nicht entgehen).“
  3. Könntest du (Gesandter Aḷḷāhs) sehen, wie sie (am Tag der Auferstehung) voll Entsetzen sein werden (wenn sie die Strafe mit eigenen Augen vor sich sehen) und es für sie keinen Zufluchtsort geben wird. Aus nächster Nähe werden sie (ganz leicht) erfasst werden.
  4. Dann werden sie sagen: „Wir glauben jetzt (an den Tag der Auferstehung)!“ Aber wie könnten sie von einem so weit entfernten Ort (nämlich vom Jenseits aus, weit entfernt vom irdischen Leben, in dem sie die Möglichkeit hatten, den Glauben anzunehmen und Gutes zu tun) nun Glauben erlangen,
  5. wo sie doch schon zuvor nicht daran geglaubt haben? Sie aber werfen von einem weit entfernten Ort (nämlich vom Diesseits aus) mit Mutmaßungen um sich (indem sie behaupten, der Gesandte Aḷḷāhs r sei ein Wahrsager, Zauberer oder Verrückter).
  6. Alsdann wird eine Schranke zwischen sie und all ihre Wünsche (nach den Annehmlichkeiten des weltlichen Lebens, nach der Möglichkeit der Reue und nach dem Entrinnen aus dem Höllenfeuer) gesetzt werden, so wie es mit Ihresgleichen schon früher geschah, denn auch sie waren voller Zweifel.

Sūrah 35 Fāṭir – der Schöpfer (mekkanisch)

Mit dem Namen Aḷḷāhs, des an sich Gnadenvollen, des (gegenüber den Gläubigen besonders) Gnädigen (beginne ich, Seine Hilfe ersuchend, zu lesen).

  1. Aller Lobpreis gebührt Aḷḷāh, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, der die Engel zu Boten machte, versehen mit jeweils zwei, drei oder vier Flügeln. Er fügt der Schöpfung (an Körperteilen und Schönheit) hinzu, was immer Er will. Wahrlich, Aḷḷāh hat zu allem die Macht.
  2. Wenn Aḷḷāh dem Menschen eine Gnade gewährt, dann gibt es keinen, der sie abwenden und wenn Er sie ihm vorenthält, so gibt es nach Ihm keinen, der sie ihm zukommen lassen könnte. Er ist der Allüberlegene und Allweise.
  3. O ihr Menschen, denkt an die Wohltaten, die Aḷḷāh euch gewährt (mit euren Herzen und Worten). Gibt es denn einen Schöpfer außer Aḷḷāh, der euch Versorgung vom Himmel und aus der Erde zuteilwerden lässt? Es gibt nichts, das der Anbetung würdig ist, außer Ihm; wie könnt ihr euch nur (von dieser Tatsache) abwenden (und behaupten, Aḷḷāh habe Teilhaber)?

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