1. Es nützt (aufgrund Seiner Erhabenheit) keinem, bei Ihm Fürsprache einzulegen, es sei denn dem, hinsichtlich dessen Er die Erlaubnis dazu gegeben hat.[1] (Zu Seiner Erhabenheit gehört) dass, wenn (Er etwas gesprochen hat und) der Schrecken von den Herzen (der Engel) gewichen ist[2], sie (sich gegenseitig) fragen: „Was hat euer Herr gesagt?“ Und sie antworten: „Die Wahrheit Er ist der Erhabene und Große.“
  2. Sag (Gesandter Aḷḷāhs zu den Götzendienern): „Wer gibt euch Versorgung aus den Himmeln und der Erde?“ Sag: „Aḷḷāh, und entweder wir sind oder ihr seid rechtgeleitet oder aber in offensichtlichem Irrtum.“
  3. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Ihr werdet (am Tag der Auferstehung) nicht nach unseren Vergehen befragt, und wir werden nicht danach gefragt, was ihr getan habt.“
  4. Sag: „Unser Herr wird uns alle versammeln und dann zwischen uns gerecht entscheiden. Er ist der (wahrhaft gerecht urteilende) Richter und Allwissende.“
  5. Sag: „Zeigt mir die, die ihr Ihm als Teilhaber (an Seiner göttlichen Macht) zur Seite gestellt habt! Aber nein (nichts von euren Behauptungen ist wahr), denn Er allein ist Aḷḷāh, der allen überlegen ist und Allweise!“
  6. Wir aber entsandten dich (Muḥammad) zur gesamten Menschheit als Verkünder froher Botschaft (für die Achtsamen) und als Warner (für die Ungläubigen und Sünder). Die meisten Menschen aber begreifen es nicht
  7. und sagen: „Wann soll denn diese Verheißung (der Strafe) eintreffen, wenn ihr tatsächlich die Wahrheit sagt?“
  8. Sag: „Für euch ist ein Tag festgesetzt (nämlich der Tag der Auferstehung), dessen Eintreffen ihr weder um eine Stunde hinausschieben noch um eine Stunde vorverlegen könnt.“
  9. Die aber, die nicht (an Aḷḷāh und Seine Gesandten) glauben, sagen: „Wir werden niemals an diesen Qur’ān glauben noch an das, was (von den früheren göttlichen Offenbarungen) vorhanden ist!“ Könntest du (Gesandter Aḷḷāhs) nur sehen, wie die Ungerechten vor ihrem Herrn festgehalten werden, während sie die Verantwortung einander zuschieben und die (einst auf Erden) Schwachen zu den (einst) Hochmütigen sagen: „Wäret ihr nicht gewesen (die uns in die Irre geführt habt), dann wären wir mit Sicherheit Gläubige (an Aḷḷāh und Seinen Gesandte) geworden!“

[1] „’aḏina“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach ’Abū ʿAmr, Ḥamzah, Kisā’iyy und Ḫalaf: „’uḏina“: „hinsichtlich dessen die Erlaubnis dazu gegeben wurde“.

[2] „fuzziʽa“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn ʽĀmir und Yaʽqūb: „fazzaʽa“: „Er den Schrecken von den Herzen (der Engel) genommen hat“.

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