1. Nachdem Saul mit dem Heer aufgebrochen war, sagte er. „Seht, Aḷḷāh wird euch mit einem Fluss prüfen. Wer davon trinkt, der gehört nicht zu mir (und wird nicht mit mir in den Kampf ziehen). Wer aber nicht davon kostet, der gehört zu mir. Außer der, der nur eine Handvoll daraus schöpft.“ Sie aber tranken daraus, bis auf einige wenige (die dem Durst standhielten). Als er und die, die mit ihm gläubig waren, den Fluss überquert hatten, sagten sie: „Wir haben heute keine Kraft gegen Goliath (arab. Ğālūt) und seine Armeen zu kämpfen.“ Da wandten jene, die sich dessen gewiss waren, dass sie dereinst Aḷḷāh begegnen würden, ein: „Wie oft hat nicht eine kleine Schar (Gläubiger) mit der Erlaubnis Aḷḷāhs eine große (Ungläubiger) besiegt! Aḷḷāh ist mit den Geduldigen!“
  2. Und als sie Goliath und seinen Armeen im Kampf gegenübertraten, sprachen sie: „Unser Herr! Überschütte uns mit Geduld, festige unseren Schritt (damit wir nicht davonfliehen), und verleihe uns den Sieg über die Ungläubigen!“
  3. So besiegten sie sie mit Aḷḷāhs Erlaubnis, und David tötete Goliath. Aḷḷāh aber verlieh ihm die Herrschaft und die Weisheit (der Prophetenschaft) und lehrte ihn, was Er wollte. Und würde Aḷḷāh nicht die einen unter den Menschen durch die anderen zurückhalten, so würde die Erde fürwahr im Verderben versinken. Aḷḷāh aber ist voll der Gnade gegenüber allen Geschöpfen.
  4. Dies sind die Zeichen Aḷḷāhs, die Wir dir (Gesandter Aḷḷāhs) vortragen und die dir die Wahrheit darlegen, und du bist wahrlich einer der Gesandten (des Herrn der Welten).

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