1. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Wenn das Paradies, die Wohnstätte des Jenseits, bei Aḷḷāh einzig euch (Juden) bestimmt ist, unter Ausschluss aller anderen Menschen, dann wünscht euch doch den Tod (um die Strapazen dieses Lebens loszuwerden), wenn ihr wirklich aufrichtig seid!“
  2. Niemals aber werden sie ihn sich herbeiwünschen, wegen dem, was sie getan haben (wie die Verleugnung des Gesandten Aḷḷāhs r und die Verfälschung der Thora). Aḷḷāh aber kennt die Ungerechten.
  3. Und du (Gesandter Aḷḷāhs) wirst sehen, dass [die Juden] jene sind, die am meisten am Leben hängen, mehr noch als die Götzendiener (die ja nicht an die Auferstehung glauben). Gar mancher von ihnen wünscht sich, tausend Jahre alt zu werden, aber er wird darum dennoch nicht der Strafe entgehen, und wenn ihm ein noch so langes Leben gewährt werden sollte. Aḷḷāh sieht wohl, was sie tun[1].
  4. Sag (Gesandter Aḷḷāhs, zu jenen unter den Juden, die behaupten, Gabriel sei unter allen Engeln ihr Feind, weil er dem Propheten offenbart, was ihnen missfällt): „Wer Gabriel feindlich gesinnt ist, so hat er mit der Erlaubnis Aḷḷāhs [den Qur’ān] in dein Herz herabgesandt, das bestätigend, was schon zuvor (von der Thora und dem Evangelium) offenbart wurde, als Rechtleitung und frohe Botschaft für die Gläubigen.
  5. Wer immer also ein Feind Aḷḷāhs, Seiner Engel, Seiner Gesandten und Gabriels und Michaels ist, so ist Aḷḷāh der Feind der Ungläubigen!“
  6. Wir haben auf dich (Gesandter Aḷḷāhs) klare Zeichen herabgesandt (die deine Wahrhaftigkeit bestätigen), und nur die Frevler glauben nicht daran.
  7. Ist es nicht so, dass jedes Mal, wenn sie (die Juden, Aḷḷāh gegenüber) ein Bündnis eingingen, ein Teil von ihnen es verwarf? Die meisten von ihnen glauben ja doch nicht.
  8. Und als nun ein Gesandter (nämlich Muḥammad) entsandt von Aḷḷāh zu ihnen kam, um das zu bestätigen, was sich schon bei ihnen (in der Thora an Beschreibungen Muḥammads) befand, da warf ein Teil derer, die die Schrift besitzen, die Aḷḷāhs Schrift hinter seinen Rücken (und beachtete sie nicht), als ob sie keinerlei Wissen besitzen würden.

[1] „yaʽmalūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Yaʽqūb: „taʽmalūna“: „ihr tut“.

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